Am Vortag des am 1. November von katholischen Christen gefeierten Hochfestes Allerheiligen ist viel los in protestantischen Gegenden Deutschlands. Denn evangelische Christen feiern Reformationstag. Ihnen stiehlt Halloween regelmäßig die Show.
Wegen Corona gibt es auch im westlichen Havelland diesmal keine schaurig-schönen Partys am Abend des 31. Oktober. Zombies, Vampire, Monster, Hexen & Co. bleiben besser daheim. In den Vorjahren überboten sich manche Dörfer, was die Qualität ihrer Partys betrifft. Etwa in Milow ging die Zahl der kunstvoll kostümierten Leute in die Hunderte.

Pfarrerin Brandt verkaufte Kürbissuppe

Die Göttliner hatten ihre Party schon am vorigen Samstag.  Dort gab es allerdings ein kleines Kürbisfest. Bekanntlich gehören Kürbisse zu Halloween wie das Amen in die Kirche.
Der Göttliner Dorfplatz war liebevoll-gruselig geschmückt. Kinder waren kostümiert. Mittendrin im Geschehen war auch Pfarrerin Katrin Brand, die reichlich Kürbissuppe verkaufte. Ihre Einnahmen fließen in den aufzubringenden Eigenanteil der evangelischen Hoffnungskirchgemeinde im Elb-Havel-Winkel zur Sanierung von Turm und Kirchenschiff der Göttliner Dorfkirche.

Platz 2 für Corona-Virus-Kürbis

Ein Festhöhepunkt war die Prämierung geschnitzter Kürbisköpfe. Originelle Werke gab es zu sehen. Etwa in der Kategorie „Kinder mit Hilfe“ holte sich Pia für eine aus zwei Kürbissen gestaltete Eule den Sieger-Pokal ab. Platz 2 ging an Joschka für einen Corona-Virus-Kürbis.