Doppelspitze im SPD-Unterbezirk: Ines Jesse und Felix Menzel führen havelländische Genossen an
„Die Kommunalpolitik ist vielseitig“, so Felix Menzel, Bürgermeister im Milower Land, der die Kreispolitik auf Landesebene ansetzen möchte. Er sprach über Digitalisierung und Feuerwehr. „Wir wollen uns auf Landesebene mehr Gehör verschaffen, es ist viel zu tun“, so Menzel, der daran erinnert, dass der Antrag zur Unterstützung von brandenburgischen Kameraden mit 200 Euro aus dem Havelland stamme. Zudem werde die Parteispitze im besonderen Maße ein Auge auf den Landkreis beim anstehenden Breitbandausbau haben. „Es gibt immer noch Kommunen, in denen die Abdeckung des mobiles Netzes und des Internets schlecht oder gar nicht gegeben ist. Sinnvoll wäre es, wenn dort mit dem Breitbandausbau angefangen würde“, hebt der Kommunalpolitiker hervor.
Ines Jesse verwies auf Infrastrukturthemen, so etwa auf Verbesserungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
Bei Verabschiedung des bisherigen und alleinigen havelländischen SPD-Unterbezirkschefs gab es für Martin Gorholt eine besondere Überraschung durch einen Parteifreund und Wegbegleiter. Matthias Platzeck, früherer brandenburgischer Ministerpräsident, hatte die Laudatio gehalten.

