Garten
: Ohne Strom kein Wasser - warum für eine Gartensparte in Premnitz das Jahr 2022 trotzdem gut anfängt

Die Premnitzer Gartensparte „Unser Hobby e.V.“ hat den Schock vom Herbst 2021 überwunden. Dank Spenden aus Unternehmen der Stadt kann wohl die Kleingartensaison 2022 im Frühjahr beginnen. Was war dort geschehen?
Von
René Wernitz
Premnitz
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Der Kleingartenspartenverein „Unser Hobby e.V.“ muss ins Stromnetz investieren. Denn der Energieversorger hat den Weiterbetrieb untersagt. Die Kosten übersteigen die finanziellen Möglichkeiten des Vereins.

Melanie Maraun

 Unmittelbar am Stadtausgang von Premnitz, in Richtung des Ortsteils Döberitz, befindet sich die Sparte „Unser Hobby e.V.“. Wie Vereinsvorstandsmitglied Melanie Maraun berichtet, hätten sich 73 Mitglieder mit ihren Familien kleine Oasen, Orte des Ruhe-Findens und Entspannens geschaffen. Die Sparte ist schon mehr als 40 Jahre alt. Das wurde zuletzt zu einem Problem.

Großer Schreck bei Hauptzählerwechsel im Herbst

Das Stromnetz sei arg in die Jahre gekommen, so Maraun. Bei einem turnusmäßigen Hauptzählerwechsel im Herbst 2021 sei der große Schreck gekommen, als der Energieversorger die weitere Betreibung zum Frühjahr 2022 verboten hatte. „Schnell wurde uns klar, die Erneuerung der Energieanlage übersteigt bei weitem die finanziellen Möglichkeiten unserer Vereinskasse. Das würde bedeuten, wir hätten zur nächsten Gartensaison keinen Strom und damit auch keine Wasserversorgung“, so das Vorstandsmitglied weiter.

Spenden ermöglichen Investition ins Stromnetz

Da ein Garten ohne Wasser völlig undenkbar wäre, ist der „Unser Hobby e.V.“ nun um so erleichterter, dass die ortsansässigen Firmen EEW Energy from Waste GmbH, Euro Plast und Vogt-Plastic GmbH den Hilferuf des Vereins erhört haben. Die Unternehmen  gaben großzügige Spenden. „Mit ihrer Hilfe sind wir nun in der Lage, im vorgegebenem Zeitraum die Hauptverteilung erneuern zu lassen“, freut sich Melanie Maraun.