Geschichte und Religion
: Verein in Rathenow sucht Fotos von Menschen, die auf evangelischem Friedhof bestattet wurden

Von Rügen bis München und darüber hinaus: Wer auf dem Historischen Friedhof in Rathenow (Havelland) bestattete Vorfahren hat, kann ein stadtgeschichtlich wertvolles Projekt des Memento e.V. unterstützen.
Von
René Wernitz
Rathenow
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Der Friedhof der evangelischen Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde in Rathenow ist fast 300 Jahre alt. Aktuell arbeitet der Memento e.V. an einem stadtgeschichtlich interessanten Projekt, das das Andenken der auf dem Historischen Friedhof bestatteten Leute fördert. Bilder und Dokumente will man für die Nachwelt bewahren.

Simone Weber

In den 1730er Jahren wurde in Rathenow der Friedhof der evangelischen Gemeinde angelegt. Der Memento e.V. hat aktuell einen stadtgeschichtlich ehrgeizigen Plan.

„Da wir einen sehr alten Friedhof haben, demnach eigentlich jeder Rathenower Vorfahren hat, die hier bestattet sind, möchten wir alte Bilder, Schriftstücke und aufgezeichnete Erinnerungen festhalten“, so Eva Lehmann, Mitglied des Memento e.V. und der  Sankt–Marien–Andreas–Gemeinde.

Memento–Projekt mit „Vergangenheit bewahren“ überschrieben

Zur Verfügung gestellte Bilder und Dokumente sollen eingescannt, der entsprechenden Grabstelle zugeordnet und somit für interessierte Nachfahren erhalten werden. Die Aktion ist mit „Vergangenheit bewahren“ überschrieben.

Der Rathenower Verein setzt auf die Unterstützung all derer, die das Andenken an Altvordere auf diese Weise unterstützen wollen. Freilich können diese Unterstützer auch aus ganz anderen Regionen Deutschlands stammen.

Melden kann man sich telefonisch unter 03385/520356 oder direkt im Gemeindebüro. Es ist montags bis freitags zwischen  9.00 und 12.00 Uhr besetzt.