Lange Jahre Vorbereitung würden endlich enden, so Kai-Uwe Tank, Geschäftsführer der Tamax Gruppe, die in Schönwalde-Dorf die Gartensiedlung entstehen lässt. Am Donnerstag, 20. Oktober, war symbolischer Spatenstich. Symbolisch, weil die ersten Straßen und Bodenplatten für die zukünftige Bebauung bereits fertig sind. Entstehen werden hinter dem Erdwall an der L20 insgesamt 146 Wohneinheiten.
Bereits 2013 hatte die Tamax das Gelände erworben. Doch die Baugeschichte in den sogenannten „Langen Enden“ begann schon viel früher, wie Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) erklärte. Bereits seit dem Jahr 2000 hatte ein Bebauungsplan (B-Plan) für das Gelände bestanden. Einem damaligen Investor sei jedoch „die Luft ausgegangen“. Somit sei dieser Spatenstich eigentlich sogar schon der zweite in diesem Gebiet.

Landhäuser schaffen Wohnraum für Familien

Als die Tamax das Gelände erwarb, wurde ein neues B-Plan-Verfahren nötig. Denn die Investoren hatten eine andere Vision für das Quartier. Man habe sich gestritten und vertragen mit der Gemeinde, so Kai-Uwe Tamax, der die Tamax-Gruppe gemeinsam mit seinem Bruder Alexander Tank führt. Das städtebauliche Konzept sieht nun eine Bebauung mit schlüsselfertigen Landhäusern mit rund 160 Quadratmetern Wohnfläche, sowie vollerschlossene Baugrundstücke zur freien Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern vor.
2021 konnten in dem Gebiet die ersten Erschließungsmaßnahmen starten, davon zeugen die Straße und die ersten Bodenplatten im südwestlichen Teil des Baugebiets. Hier soll demnächst schon mit den ersten Rohbauten begonnen werden. Insgesamt werden es 73 Häuser mit je zwei Wohneinheiten werden. Gebaut wird nach KfW 55 Energiestandard. Das heißt u.a., dass die Häuser über Luft-Wasser-Wärmepumpen geheizt werden. Fußbodenheizung, Eichenböden und bodentiefe Fenster werden nur einige der Charakteristika der Häuser sein. Bereits in den nächsten Wochen will man mit der Vermarktung beginnen und erste Gespräche mit potentiellen Käufern führen.