Geimpft wird nur nach vorheriger telefonischer Terminvergabe. Eine Hotline 03385/5517191 wurde am Mittwoch freigeschaltet. Schon am Nachmittag waren alle für Donnerstag und Freitag angebotenen Termine vergeben.
„Wir haben hier eine Impfstraße aufgebaut und impfen derzeit mit den vier Mitarbeitern vor Ort jeden Tag rund 100 Menschen. Wenn genügend Personal und wieder auch Impfstoff vorhanden sind, wird hier eine zweite Impfstraße eröffnet“, so Dezernent Michael Koch, der gleichsam Chef des havelländischen Corona-Krisenstabs ist.

Mietvertrag läuft bis Ende Februar 2022

Wie Koch resümiert, verlief der erste Tag ruhig und geordnet. Derzeit sei auch der Impfstoff entsprechend vorhanden. Ferner sagte er: „Beim Aufbau der Impfstellen arbeiten wir sehr gut mit den Kommunen vor Ort zusammen. In Rathenow konnten wir kurzfristig und unkompliziert den Mietvertrag unterschreiben. Dieser läuft bis Ende Februar. Auch die Impfstellen in Nauen und Falkensee werden wohl noch im Dezember ihren Betrieb aufnehmen können.“

Für zweite Impfstraße mehr Personal notwendig

Der Landkreis kooperiert erneut mit der Johanniter-Unfall-Hilfe, die bereits von April bis September die beiden havelländischen Impfzentren in Rathenow und Falkensee betrieben hatte. „Viele Ärzte und Impfstellenhelfende konnten wir bereits wiedergewinnen, aber für eine zweite Impfstraße brauchen wir noch mehr Leute“, so Steffen Kirchner, Regionalvorstand der Johanniter.

Dokumente für die Impfstoffe von Moderna und Biontech

Die Impflinge, die nur etwa fünf Minuten vor dem Termin erscheinen müssen, sind aufgefordert, Impfausweis, Versichertenkarte sowie Personalausweis mitzubringen. Im Idealfall haben sie zudem die Dokumente für die Impfstoffe von Moderna und Biontech ausgefüllt und unterschrieben dabei, die hier zu finden sind.
Informationen zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.