Jugend im Dorf: Melanie Ladewig ist neue Betreuerin im Jugendclub Nennhausen

Amtsdirektorin Ilka Lenke (re.) mit Melanie Ladewig, die die neue Betreuerin im Nennhausener Jugendclub ist. Die Einrichtung neben der Fouqué-Grundschule war lange geschlossen. Ab 11. Oktober 2021 ist wieder geöffnet.
René WernitzTräger des Jugendclubs im Dorf Nennhausen ist das Amt Nennhausen. Es hatte vor Jahren die Johanniter als Betreiber gewonnen. Diese Episode endete im Sommer 2020. Der Club blieb geschlossen, da sich kein Betreuer fand. Mit Melanie Ladewig ist das Amt nun endlich fündig geworden. Der Jugendclub ist ab Montag, 11. Oktober 2021, wieder geöffnet.
Für zehn Stunden pro Woche angestellt
Die Öffnungszeiten sind allerdings auf die ersten drei Tage pro Woche (jeweils 15.00 bis 18.00 Uhr) beschränkt, da die Betreuerin nur für zehn Stunden wöchentlich angestellt ist. Melanie Ladewig setzt auf analoge Freizeitgestaltung, inklusive Basteln, Malen und Umweltbildung. Freilich sei auch gemeinsames „Abhängen“ bzw. am Handy hängen möglich. Ladewig wünscht sich aber weitestgehend handyfreie Stunden, was die Kommunikation unter den Besuchern fördern soll.
Im Dorf Nennhausen leben 50 junge Leute zwischen 12 und 18 Jahre
Zur Zielgruppe der Betreuerin gehören insbesondere junge Leute von 12 bis 18 Jahre. Im Dorf Nennhausen leben aktuell 50 Jugendliche dieser Altersgruppe, in der gleichnamigen Gemeinde (mit Bamme, Buckow, Damme, Gräningen, Liepe, Mützlitz und Nennhausen selbst) sind es 75. Im gesamten Amtsbereich leben 296 junge Leute zwischen 12 und 18.
Wie Melanie Ladewig meint, sie wohnt praktisch gleich um die Ecke, müsse sich erst zeigen, was die Besucher wollen. Reine Mädels– oder Jungstreffs könnte es auch geben. Die Öffnungszeiten könnten je nach sich herauskristallisierendem Bedarf angepasst werden.
