Ganz nach ihrem Motto der 54. Session „Ob auf der Straße, im Saal oder Zelt – Der RCC tanzt auf der ganzen Welt“ brachten die Narren des Rathenower Carnevals-Clubs  (RCC) am Samstag den Karneval nach coronabedingtem Ausfall 2020 wieder auf die Straße. Zum vierten karnevalistischen Umzug durch die Innenstadt konnte RCC-Präsident Mario Lienig 15 Vereine begrüßen, die mit insgesamt neun Fahrzeugen – vom Cabrio bis zum großen Truck – anreisten.
So konnten die drei Prinzenpaare Manuela I. und Uwe III. mit den Jugend- und Kinderprinzenpaaren Josephine und Louis sowie Isa und Fritz auch elf weitere Prinzenpaare aus der Region und des Landes Brandenburg begrüßen.

15 Gastvereine und elf Prinzenpaare im Karneval

Schon eine Stunde vor Start des Umzugs trafen die ersten Vereine mit ihren Fahrzeugen am Sammelplatz Bergstraße ein. Da war die Stimmung unter den Teilnehmern bereits groß. Mit den 15 Gastvereinen und elf Prinzenpaaren stellte der Umzug einen neuen Teilnehmerrekord auf. Aus Sachsen-Anhalt kamen die Karnevalisten aus Tangermünde und Kamern. Erstmals nahm die Rochauer Carnevals Gesellschaft mit ihrem Prinzenpaar Daniela I. und Gunnar I. sowie ihrem Sohn und Kinderprinzen Simon I., die bereits ihre 57. Session feiern, teil. Ein Offizier der Berliner Prinzengarde feierte erstmals beim Umzug in Rathenow mit.

Vereine aus ganz Brandenburg nahmen teil

Auch einige Brandenburger Vereine beteiligten sich am Umzug. So der erst 2006 gegründete Woltersdorfer Carneval Verein mit dem Prinzenpaar Antje I. und Denny I. Bereits seit 1959 grüßen die Narren in Luckenwalde mit „Lucki, lucki, Helau“. Ihr Luckenkiner Karnevals Klub nahm mit Vizepräsident Klaus Scheibler und dem Prinzenpaar Eileen I. und Philipp II. teil. Seit 1981 regiert der Karneval Club Schöneiche. In diesem Jahr mit dem Prinzenpaar Bianca I. und Tim I. Der 1973 gegründete Golzower Karnevalsklub (Potsdam-Mittelmark) feierte unter anderem mit Prinzenpaar Heidi I. und Dirk I. und Kinderprinzenpaar Lena I. und Tim I. mit.

Ausgelassene Stimmung auf den Umzugswagen

Um 15.30 Uhr startete der einstündige Umzug durch die Innenstadt, abgesichert durch die Polizei und Abiturienten der Bürgel-Gesamtschule als Helfern. Allen voran marschierte das Schalmeienorchester der Rathenower Optis. Die Stimmung war nicht nur auf den Fahrzeugen ausgelassen. Die Straßen entlang der Strecke säumten viele Rathenower, die sich freuten, dass endlich mal wieder „was los ist“. Viele Kinder warteten auf einen Kamelleregen aus Bonbons und anderen Süßigkeiten.

Grundlegende Regeln wichtig

„Wir wissen um die schwierigen Zeiten. Das diesjährige Motto des Landesverbandes ist deshalb: Wir wollen Mögliches möglich machen. Es geht auch darum, das Leben der Vereine zu erhalten. Deshalb wollen wir den Karneval auch in diesen Zeiten etwas hoch halten. Die Menschen müssen sich aber an grundlegende Regeln halten“, so Fred Wirschel, Präsident Karnevalverband Berlin-Brandenburg.