Klimaschutz
: Stadtradeln 2021 - zwischen Rathenow und Falkensee weniger CO2 ausgestoßen

Zwischen Rathenow und Falkensee wurden zuletzt rund 50 Tonnen Kohlendioxid weniger ausgestoßen. Das resultiert aus der Teilnahme des Landkreises Havelland am Stadtradeln 2021. Wer hierbei am erfolgreichsten war.
Von
René Wernitz
Rathenow
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Ralf Tebling ist Bürgermeister der Stadt Premnitz, in der es Beteiligung am Stadtradeln 2021 gab. In der 8000-Einwohner-Kommune im westlichen Havelland kam es durch 25085 erradelte Kilometer zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 3,7 Tonnen. Das Stadtradeln fand vom 16. August bis 5. September 2021 statt.

Anja Führlich

Vom 16. August bis zum 5. September 2021 beteiligte sich der Landkreis Havelland am bundesweiten Stadtradeln. Von den teilnehmenden Radlern, die auf Arbeiswegen, beim Einkaufen oder in der Freizeit bewusst auf den Kfz-Einsatz verzichteten, wurden 349033 Kilometer erradelt. Dabei kam es zur Ersparnis von 51,3 Tonnen Kohlendioxid (CO2).

Im Ranking der Regionen belegte das Havelland den 122. Platz. Aus dem Bundesland Brandenburg fuhr nur der Landkreis Oberhavel (Rang 111) ein besseres Ergebnis ein.  Es gab insgesamt 2172 Teilnehmende Kommunen, darunter Landkreise, Städte und andere Gemeinden.

Stadt Falkensee leistete den größten havelländischen Beitrag

Den größten Beitrag zum havelländischen Ergebnis leistete die Stadt Falkensee durch 144906 Kilometer und eingesparte 21,3 Tonnen  CO2.  Allerdings hat die Stadt mit rund 44500 Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl und dadurch ein weit höheres Teilnehmerpotenzial als die anderen Gemeinden im Landkreis.

In der Kreisstadt Rathenow (rund 25000 Einwohner) wurden 10,9 Tonnen CO2 eingespart und 74486 Kilometer erradelt. In Premnitz (rund 8000 Einwohner) ergaben 25085 Kilometer ein Minus von 3,7 Tonnen CO2. Für das Milower Land (rund 4400 Einwohner) stehen 11775 Kilometer in der Bilanz, was dort einer Verringerung des CO2-Ausstoßes um 1,7 Tonnen entspricht.