Nach dem ersten internen Leistungstest des Landesleistungsstützpunktes Havelland für die Läufer und Mehrkämpfer in Falkensee folgte Tag 2 in Nauen für die technischen Disziplinen. Auch hier gab es keine Sieger und Platzierte. Im Vordergrund stand die Einschätzung für Trainer und Athleten, welche Leistungen nach der langen Trainingspause zu erwarten sind. Vom TSV Chemie Premnitz waren sieben Athleten am Start, wobei besonders die Werfer überzeugen konnten.

Debüts mit dem Speer

Bei den jüngsten Startern, die bisher nur den Schlagball als Wurfgerät kannten, galt es, sich auch einmal an Speer und Diskus auszuprobieren. Die jüngste Starterin war Kiara Köppen, die eigentlich erst in der AK 11 ist, aber hier bei den 12jährigen starten durfte. Sie warf den 400 Gramm schweren Speer 15,59 Meter weit und beeindruckte im Diskuswurf mit ihrer Weite von 17,44 Meter. Bei den Jungen in der AK 12 versuchte sich Rico Lange erstmals bei einem Wettkampf an den neuen Wurfgeräten. Der Speer flog beeindruckende 31,84 Meter weit und der 750 Gramm schwere Diskus 25,85 Meter.

17,89 Meter mit dem Diskus

Weiterhin in der AK 12 am Start waren Mia Rusch und Parisa Bakhtiari. Parisa hatte einen herausragenden ersten Versuch im Speer, der 19,14 Meter weit flog. Im Hochsprung erreichte sie eine neue persönliche Bestleistung von 1,20 Meter und warf anschließend den Diskus 16,96 Meter weit. Mias Speer landete bei 16,09 Meter und der Diskus am weitesten von allen bei 17,98 Meter.

Verbesserung im Hochsprung

Linnea Riedel (AK 13) gehört nicht vorrangig zu den Werfern, versuchte sich aber im Speerwerfen und schaffte 14,93 Meter. Ihre Stunde schlug im Hochsprung, wo sie ihre bisherige persönliche Bestleistung um ganze 13 Zentimeter auf 1,43 Meter verbesserte, die sie auch noch im ersten Versuch übersprang. Das magere Diskusergebnis von 11,32 Meter war danach nebensächlich.

Zufrieden mit 20,90 Meter

Auch Sebastian Schmidt (MJU20), in Nauen bei den Männern startend, nutzte den Wettkampf für einen Formtest. Nach passablen 5,42 Meter im Weitsprung flog der Speer (800 g) auf 38,73 Meter. Der Hochsprung lief dann am Abend nicht ganz so wie gewünscht. Dort blieb es bei der übersprungenen Anfangshöhe von 1,50 Meter. Bei den Seniorinnen der AK W45 ging Annette Schmidt im Diskuswurf an den Start und war mit den geworfenen 20,90 Meter einigermaßen zufrieden.