Stromnetzbetreiber E.DIS hat seine Trafostation in der Milower Landstraße, nahe Burger King,  zu einem Kunstobjekt umgestalten lassen. Damit beauftragt worden war die Potsdamer Firma ART-EFX. Die Stadtverwaltung Rathenow hatte die Idee eingebracht, die Gestaltung den Partnerstädten Rendsburg und Zlotow zu widmen.

Übergabe an die Stadt

„Die Umsetzung des Motivs ist mehr als gelungen. Viele Menschen werden diesen Gruß an unsere Partnerstädte dank der gut besuchten Lage an der Milower Landstraße sehen“, freute sich Jörg Zietemann, Stellvertreter des Bürgermeisters, am Mittwoch. Lars Klemmer, Kommunalreferent der E.DIS Netz GmbH, hatte die fertige Gestaltung der Stadt Rathenow sozusagen übergeben.

Fassadengestaltung seit 16 Jahren

Wie Klemmer vor Ort berichtete, habe die E.DIS vor 16 Jahren die ersten Fassaden von Trafostationen gestalten lassen. Optisch aufgewertet sollen sich die Anlagen besser in das Ortsbild einfügen. „Wir haben ein Budget, mit dem wir jährlich in Abstimmung mit den Kommunen Fassaden gestalten können“, so der Referent Kommunalmanagement.
Auch die Motive werden mit den Verantwortlichen vor Ort besprochen. Mittlerweile gebe es eine Warteliste, nicht alle Wünsche könnten zeitnah erfüllt werden angesichts von rund 20.000 Trafostationen im gesamten Versorgungsgebiet der E.DIS Netz GmbH.

Investitionen von bis zu 1.000 Euro pro Station

In jedes Kunstwerk investiert das Unternehmen laut eigener Aussage zwischen 700 und 1.000 Euro. Jährlich werden in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rund 100 Stationen gestaltet. Die E.DIS Netz GmbH arbeitet bei der Gestaltung ihrer Stationen mit insgesamt vier Dienstleistern zusammen.