Regionalliga Nordost im MDR: Rathenow kommt wieder ins Fernsehen

Am 15. August beginnt die Saison für den FSV Optik mit einem Heimspiel.
Rene WernitzTraditionell misst der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) dem Herren-Fußball in der Nordostregion auf Regionalligaebene große Bedeutung bei. 20 Vereine treten dort an - davon acht, die zum MDR-Zuständigkeitsbereich gehören (Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen). Auf was sich dortige Fans nun freuen dürfen, kündigt die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt auf www.mdr.de an: „Gleich am Samstag des 1. Spieltags (15. August) berichten wir unter anderem vier Stunden live aus vier Stadien.“ Der FC Carl-Zeiss Jena, der 1. FC Lokomotive Leipzig, der Chemnitzer FC und Chemie Leipzig kommen dabei groß raus, freilich auch die Gegner.
Mit dem ZFC Meuselwitz gastiert ein nicht ganz so prominenter Verein zum Ligaauftakt beim FSV Optik in Rathenow. Anpfiff: 13.30 Uhr. Nichtsdestotrotz ist der MDR am Samstag auch am Vogelgesang dabei, eine Zusammenfassung des Spiels wird in der Sendung „Sport im Osten“ gezeigt. Laut Ankündigung in der Halbzeitpause des zweiten Live-Doppels, das um 16.00 Uhr beginnt. Das ersten beiden Partien werden bereits um 14.00 Uhr angepfiffen.
Der MDR berichtet in der Regel über alle Spiele der in seinem Sendegebiet vertretenen Vereine der Regionalliga Nordost. Gleichsam bedeutet das, dass Kamerateams mit zu Auswärtsspielen in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern reisen. Da es diesmal acht entsprechende Vereine gibt, geht die Reise sehr wahrscheinlich auch acht Mal nach Rathenow. Weitere acht Mal dürfte die Optik-Stadt zum Begriff werden, wenn der FSV seine Gastspiele im MDR-Sendegebiet bestreitet. Je öfter die Männer vom Vogelgesang dabei punkten, umso mehr prägt sich der Stadtname in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen-Anhalt ein. Insofern kann Fußball also auch imagefördernd wirken.
Ob der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) Spiele live überträgt, war bis Donnerstag noch offen. Auf BRAWO-Anfrage beim Sender hieß es: „Aktuell laufen Vertragsverhandlungen. Die Vertragslage ist noch nicht klar, daher können wir noch nicht sagen, welche bzw. wieviele Spiele wir live zeigen dürfen.“ Ziel des rbb sei es, wie in der Vorsaison, zahlreiche Spiele mit Berlin-Brandenburger Beteiligung live zu streamen.
Derweil wird im Beitrag auf www.mdr.de der Sportchef der Sendeanstalt, Raiko Richter, mit folgenden Worten zitiert: „Wir werden versuchen, auch in der neuen Saison so viel wie möglich live im Stream oder MDR-Fernsehen anzubieten, insbesondere solange es nicht sicher ist, wie viele Fans in die Stadion dürfen.“