Heimatbasis des 2005 von BRAWO inspirierten Wettbewerbs ist Brandenburg an der Havel. Die dortige Stadtbibliothek ist Wettbewerbspartnerin und trägt Fouqués Namen. Auch eine Straße ist nach ihm benannt. Eine 2015 enthüllte Bronzeplastik am Havelufer zwischen Brandenburger Alt- und Neustadt erinnert an Undine.

Dominsel war Teil des Havelländischen Kreises

Das gleichnamige Märchen hatte Friedrich de la Motte Fouqué (1777-1843) im Jahr 1811 veröffentlicht. Es erlangte Weltruhm. Doch hat die Stadt Brandenburg mit dem Dichter nicht so viel zu tun. Er wurde lediglich auf der Dominsel geboren und verbrachte dort seine ersten Lebensjahre. Der Bereich war damals noch eine eigenständige Kommune und Teil des Havelländischen Kreises, aus dem 1817 der Kreis Westhavelland hervorgegangen war. Fouqués schöpferischer Hotspot befand sich an anderer Stelle der Region.

In Nennhausen sogar eine Schule nach Fouqué benannt

Fouqué-Grundschule, Fouqué-Platz und Fouqué-Ausstellung im alten Gärtnerhaus: Ganz klar, Nennhausen weiß um die Bedeutung des prominenten Vertreters der deutschen Romantik. Von 1803 bis 1833 wohnte der Dichter im Schloss. „Undine“ ist in Nennhausen entstanden. Was läge für die dortige Grundschule näher, als ihre Schüler nun zu animieren, sich mit neuen Märchen am UNDINE-Wettbewerb 2022 zu beteiligen.
Im Grunde können alle jungen Leute (7 bis 25 Jahre) der Region ihrer Fantasie freien Märchen-Lauf lassen. Auch das Westhavelland brachte schon einige neue Märchen hervor, darunter auch preisgekrönte.

Mit je 150 Euro dotierte Haupt- und Sonderpreise

Die entstehenden Werke dürfen nicht länger als acht A4-Seiten oder 15.000 Computerzeichen sein. In vier Altersgruppen werden mit je 150 Euro dotierte Hauptpreise vergeben. Zudem gibt es mit 150 Euro dotierte Sonderpreise, beispielsweise für das lustigste Märchen.
Mehr Informationen gibt es bei BRAWO in Brandenburg an der Havel unter 03381/525528, in der Fouqué-Bibliothek unter 03381/584201 sowie im Internet auf bibliothek.stadt-brandenburg.de.