54 Tage zwischen Hoffen und Bangen: Für die Rathenowerin Heike Schmunk und Lilli nahm die lange Zeit der Trennung ein gutes Ende. Am 10. April war die Wohnungskatze ins Freie gelangt und verschwunden. Ihre Besitzerin suchte zunächst das Umfeld Tschaikowski-, Bahnhof-, Berliner Straße erfolglos ab. Mit jeder Woche, die verging, sank die Wahrscheinlichkeit, dass der Norweger Waldkatzen-Mix mit schwarzem Mal an der Nase wieder zurückkehren würde. Obgleich immer verzweifelter, gab Heike Schmunk die Hoffnung nie auf.

Lilli seit 3. Juni wieder daheim

Seit 3. Juni schnurrt Lilli wieder daheim, habe gesunden Appetit und wirke auch sonst völlig wohlbehalten, wie die Besitzerin berichtet. Unklar ist, wie und wo sich die Katze, die im Grunde nur ihre eigenen vier Wände kennt, fast acht Wochen lang durchgeschlagen hat. „Die letzten drei Tage, bevor sie nach Hause kam, war sie bei lieben Menschen in Rathenow Süd, die sich über Tasso bezüglich Lilli gemeldet haben“, so das äußerst dankbare Frauchen.
Heike Schmunk hatte ab Mitte Mai all ihre Hoffnung darauf gesetzt, dass Lilli irgendwo untergekommen sein könnte, womöglich sogar bei jemand, der nicht ahnen würde, dass Lilli eine Familie in Rathenow hat.