Ralf Tebling (SPD), Bürgermeister der Stadt Premnitz, hat ein Bewerbungsschreiben im bundesweiten Wettbewerb zur Suche nach einem Standort  für den Aufbau eines Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologie auf den Weg gebracht.
Auslobende Institution des Wettbewerbs ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Wasserelektrolyse und die Brennstoffzellentechnologie zählt es zu den Schlüsseltechnologien zur Decarbonisierung des Verkehrssektors.

Ein Zentrum wie in China, Japan und den USA

Das zu schaffende Zentrum soll insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Start-Ups eine Entwicklungsumgebung bieten, um sich für einen internationalen Wettbewerb positionieren zu können. Vergleichbare Einrichtungen gibt es bereits in Japan, China und den USA.

13 Hektar stehen zur Verfügung

Tebling führt für Premnitz, die selbsternannte „Stadt voller Energie, eine verfügbare Fläche im dortigen Industriepark von rund 13 Hektar Größe an.  Diese besteht aus fünf Einzelflächen. Ferner berichtet der Bürgermeister im Bewerbungsschreiben von der Richter Recycling GmbH, die in den nächsten Jahren 50 Millionen Euro im Industriepark Premnitz (IPP) investieren will. Zu diesem Zweck habe das Unternehmen bereits mehrere Grundstücke (ca. 12 ha) erworben und beabsichtige, zukünftig mit einem neuen innovativen Verfahren gemeinsam mit dem schwedischen Partner Plagazi A Cleantech Company Wasserstoff und flüssiges CO2 herzustellen.

Gesamte Wertschöpfungskette

Über Premnitz meint Bürgermeister Tebling: „Nirgendwo sonst kommen die verschiedenen Mobilitätsformen so gut zusammen und wird die gesamte Wertschöpfungskette von grünem Strom bis zur Mobilitätsanwendung abgebildet.“