Angriff in Angermünde
: Polizei setzt Taser gegen aggressive Männergruppe ein

Nächtlicher Lärm ruft die Polizei auf den Plan. Doch die Situation in Frauenhagen (Angermünde) gerät schnell außer Kontrolle. Warum der Taser zum Einsatz kam.
Von
Christina Sleziona
Angermünde
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Taser: Ein Polizist hält einen Taser (Distanzelektroimpulsgerät) in den Händen. Das Gerät sendet nach Abschuss zweier Elektroden Stromimpulse ab. (zu dpa: «Taser-Einsatz an Hochschule - 26-Jähriger randaliert»)

Ein Polizist hält einen Taser. So ein Gerät ist nun gegen drei Männer in Frauenhagen, einem Ortsteil von Angermünde, zum Einsatz gekommen. Wie es dazu kam.

Rolf Vennenbernd/dpa
  • Polizei rückte am späten Montagabend in Frauenhagen wegen nächtlicher Ruhestörung aus.
  • An der Kreuzung Schönermarkstraße/Am Hang trafen Beamte den mutmaßlichen Verursacher.
  • Der 29-Jährige rief eine Naziparole und wehrte sich – zwei Männer griffen ein.
  • Ein Begleiter wurde mit einem Taser gestoppt, ein anderer zerstörte eine Streifenwagen-Scheibe.
  • Nach weiterem Tasereinsatz gegen den 29-Jährigen endete der Angriff, alle drei kamen in Gewahrsam.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am späten Montagabend (5. Oktober) ist die Polizei in Frauenhagen, dem Ortsteil von Angermünde, wegen nächtlicher Ruhestörung alarmiert worden. Wie die Polizei informierte, trafen die Beamten an der Kreuzung Schönermarkstraße/Am Hang auf den mutmaßlichen Verursacher des Lärms.

Als die Polizisten gegen den 29-Jährigen einschreiten wollten, wurden sie mit einer Naziparole empfangen. Kurz darauf setzte sich der Mann zur Wehr. Zudem griffen zwei weitere Männer ein, die dem 29-Jährigen zu Hilfe kamen.

Einer der Begleiter konnte zunächst mit einem Distanzelektroimpulsgerät, einem sogenannten Taser,  in Schach gehalten werden. Der andere zerstörte mit einer Glasflasche die Frontscheibe eines Funkstreifenwagens und flüchtete zunächst. Wenig später wurde er jedoch von Polizisten gestellt.

Trotzdem versuchten die drei Männer weiterhin, die Einsatzkräfte anzugreifen. Erst nach einem weiteren Tasereinsatz, diesmal gegen den 29-Jährigen, beruhigte sich die Lage.

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Der Angermünder sowie seine 40 und 54 Jahre alten Begleiter kamen in polizeilichen Gewahrsam. Nach Angaben der Polizei sind alle drei bereits hinlänglich bekannt und müssen sich nun erneut verantworten.