ASP Uckermark
: Warum jetzt ganze Wildschweinfamilien sterben müssen

Die ASP-Bekämpfung im Nationalpark Unteres Odertal spitzt sich zu. Ganze Wildschweingruppen werden getötet. Das stellt den Schutzgedanken offen infrage. Wie reagiert der Nationalpark?
Von
Leona Bellinda Schröder
Schwedt
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Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) werden Wildschweine im Land Brandenburg gezielt bejagt. Auch im Landkreis Spree-Neiße soll der Schwarzwildbestand reduziert werden. (Symbolbild)

ARCHIV - Im brandenburgischen Sieversdorf (Oder-Spree) liegt nach einer Ansitz-Drückjagd ein geschossenes Wildschwein neben einem Rucksack mit Gewehr, aufgenommen am 03.12.2011. Die bundesweit fleißigsten Wildschweinjäger gibt es in Brandenburg. Nach einer Länderstatistik des Deutschen Jagdschutzverbandes wurden dort in der vergangenen Saison rund 72 500 Wildschweine geschossen, etwa 12 000 mehr als im Jahr davor. Foto: Patrick Pleul dpa/lbn (zu lbn vom 08.01.2012.) +++(c) dpa - Bildfunk+++585 000 Abschüsse von Wildschweinen hat der Jagdschutzverband im Jahr 2011 registriert. Foto: dpaErlegte Wildschweine werden in einer Teilregion Sachsens künftig auf radioaktives Cäsium untersucht. Archivfoto: dpaBevor das Fleisch einer Wildsau verarbeitet werden darf wird es untersucht. Dabei patzte das Labor des Kreises Görlitz. Archivfoto: dpa

Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) werden Wildschweine im Landkreis Uckermark gezielt bejagt. Dabei kommen Kastenfallen in den Sperrgebieten im Nationalpark Unteres Odertal zum Einsatz, um mehrere Tiere gleichzeitig zu erlegen. Wie passt das mit dem Grundsatz des Nationalparks zusammen, die Natur möglichst unberührt zu lassen? (Symbolbild)

Patrick Pleul /dpa /Archiv
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