Bürgermeisterwahl 2025: Eine Frau fordert Männer in Templin heraus – was die Kandidatin antreibt

Cornelia Lambecht-Süßenbach will als Parteilose ins Rathaus in Templin einziehen. Als Einzelbewerberin will sie sich gegen fünf Männer durchsetzen.
Uwe Werner- Cornelia Lambecht-Süßenbach kandidiert als Einzelbewerberin für das Bürgermeisteramt in Templin.
- Die Wahl findet am 6. April 2025 statt; eine Stichwahl wäre am 4. Mai 2025 nötig.
- Lambecht-Süßenbach bringt Erfahrung als OP-Schwester und Stadtverordnete mit.
- Sie setzt sich für parteiunabhängige Entscheidungen und gute Vernetzung ein.
- Weitere Kandidaten sind Christian Bork (AfD), Gordon Beyer (CDU), Stefan Hennig (SPD), Christian Hartphiel (SPD) und Andreas Wolk (Die Partei).
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am 6. April 2025 wird in Templin ein neuer hauptamtlicher Bürgermeister beziehungsweise eine neue hauptamtliche Bürgermeisterin gewählt. Eine eventuell notwendig werdende Stichwahl würde am 4. Mai 2025 stattfinden. Die vorgezogene Neuwahl ist nötig geworden, da der bisherige Amtsinhaber Detlef Tabbert (BSW) seit dem 11. Dezember 2024 Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung ist.
Um das Amt bewirbt sich mit Cornelia Lambrecht-Süßenbach neben fünf Männern auch eine Frau. Die 55-Jährige tritt als Einzelkandidatin an. Ihre Geburtsstadt ist Angermünde. Hier hat sie auch das Abitur abgelegt.
OP-Schwester, leitende Funktion im Seniorenheim und Stadtverordnete
„Zunächst habe ich in Frankfurt (Oder) ein Studium als Unterstufenlehrerin abgeschlossen“, berichtete sie über ihren beruflichen Werdegang. Danach absolvierte sie noch ein Studium zur Fachkrankenschwester. Nach einer 12-jährigen Tätigkeit im Humain-Krankenhaus in Bad Saarow arbeitete sie sieben Jahre lang als OP-Schwester in der Herzchirurgie an der Berliner Charité.
Es folgten leitende Funktionen im „Seniorenlandsitz“ in Templin, und seit 2021 ist Cornelia Lambrecht-Süßenbach Koordinatorin bei „Pflege vor Ort“ im Bereich Templin.
Engagement in der Lenkungsgruppe Kurstadtentwicklung und der Unternehmervereinigung
Fünf Jahre lang war sie Stadtverordnete in Templin, arbeitet seit fünf Jahren als Sachkundige Bürgerin im Stadtentwicklungsausschuss, und sitzt seit 2024 im Kreistag Uckermark. Nicht zu vergessen ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten im Seniorenbeirat Templin, in der Lenkungsgruppe Kurstadtentwicklung Templin sowie in der Unternehmervereinigung Uckermark.
„Im Fall meiner Wahl zur Templiner Bürgermeisterin würde ich mich dafür einsetzen, parteiunanhängig zu diskutieren und so bestmögliche Entscheidungen zum Stadtwohl zu treffen. Ich würde zudem anstreben, das Team der Stadtverwaltung davon zu überzeugen, sich im jeweiligen Verantwortungsbereich ‚zu Hause‘ zu fühlen und so eine professionelle Außenwirkung zu erreichen", sagt die 55-Jährige kurz und knapp ihre Pläne zusammen.
Kandidatin verspricht offene Ohren – für Bürger und Mitarbeiter
„Vor allem würde ich zuhören – Mitarbeitern wie Bürgerinnen und Bürgern, um Sachverhalte und Probleme möglichst zeitnah und effektiv zu lösen“, sagte sie. Wichtig wäre für sie eine gute Vernetzung – „sowohl auf kommunaler als auch auf der Ebene von Landkreis und Land Brandenburg“.
Neben Cornelia Lambrecht-Süßenbach (Einzelbewerberin) wollen auch Christian Bork (AFD), Gordon Beyer (CDU), Stefan Hennig (Listenvereinigung Bürgerbündnis Uckermark für Vernunft und Gerechtigkeit/Wählergemeinschaft den Bürgern verpflichtet/Uckermärker Heide), Christian Hartphiel (SPD) und Andreas Wolk (DIE PARTEI) neues Stadtoberhaupt des Thermalsoleheilbades Templin werden.