Eishockey
: Blizzards landen Kantersieg

Am Wochenende wird der 3. Spieltag in der Uckermarkliga ausgetragen.
Von
Carola Voigt
Schwedt
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Teils harte Manieren: Im Spiel zwischen der ESG Landin/Flemsdorf und dem Eishockeyclub 75 geht es kämpferisch zu. Die Partie endet mit  4:5. Für die ESG war es erst das erste Spiel der Saison.

Carola Voigt

Eismammuts UM — Flemsdorfer Haie 8:7

Hier wurde von Anfang an ein hohes Tempo und aggressiv gespielt. Im ersten Drittel holten  sich die Haie eine 3:2–Führung, auch weil sich die Mammuts drei Zwei–Minuten– und eine Fünf–Minuten–Strafe einhandelten. In den zweiten 20 Minuten hatten die Haie wieder mit 3:1 die Nase vorn, sodass die Mammuts mit einem 3:6–Rückstand in den letzten Abschnitt gingen. Hier drehten sie ordentlich auf und kamen zu drei Treffern in Folge durch Mirek Majewski (3.), Dennis Rietz (4.) und Steffen Plötz (4.). Die Treffer zum 5:6 und 6:6 fielen innerhalb von zehn Sekunden. Tony–Fränk Schultze brachte die Haie in Front (12.), doch in der Schlussminute netzte Adam Dydek zum 7:7 ein und so ging es ins Penaltyschießen, in dem sich die Mammuts behaupteten.

Lok Berlin — Oder Griffins 7:9

Für die Hauptstädter war es das erste Spiel der Saison, die Griffins hatten einen Sieg gegen die Mammuts auf dem Konto (7:6). In den ersten 40 Minuten war die Begegnung ausgeglichen — 2:2 nach dem ersten Drittel, 5:4 nach dem zweiten. Doch die Griffins ließen sich nicht unterbuttern und drehten im letzten Abschnitt auf. Dreimal in Folge zum 7:5 trafen Anton Novikau (41.), Jaroslaw Nocum (47.) und Erik Wolff (48.). Nachdem den Berlinern der Anschluss gelang, schossen Novikau (51.) und Alexander Kunze zum 9:6 ein. In der 60. Minute fiel der 7:9–Endstand. Die Griffins haben nun am Sonnabend gegen die Haie die dritte Aufgabe der Saison zu erfüllen, Lok spielt um 18.30 Uhr gegen die Schwedter Eisbären.

Eishockeyclub — ESG Landin/Flemsdorf 5:4

Auch die ESG stand das erste Mal in dieser Saison auf dem Eis und blieb im ersten Spielabschnitt torlos, während der Eishockeyclub durch Peter Dittmann (8.) und Sascha Wendler (19.) traf. In den zweiten 20 Minuten drehte die ESG den Spieß um und traf zweimal durch Erik Beyer (23.) und Thomas Grösch (37.), aber auch der Club traf spielentscheidend durch Niklas Manke (3:2). Im letzten Drittel trafen beide Mannschaften je zweimal, sodass der Eishockeyclub mit 5:4 die ersten Punkte in der Tabelle verbuchte. Am Sonntag um 9 Uhr muss sich die ESG gegen die Ueckermünder Lions beweisen, die schon zwei Partien verloren. Um 11.30 Uhr treffen die Prenzlau Blizzards auf die Freudenberger Ice–Devils. Beide sind bislang ungeschlagen.

Prenzlau Blizzards — Ueckermünde 16:2

Für die Ueckermünder Lions endete der 2. Spieltag in der unteren Uckermark–Eishockey–Liga (UEL II) in einem Desaster. Sie unterlagen personell schwach besetzt mit sieben Spielern den Prenzlau Blizzards mit 2:16. Schon im ersten Spielabschnitt hatten die Cracks aus Mecklenburg–Vorpommern nichts zu melden und lagen  mit 0:4 hinten. Nach den zwei Anschlusstoren folgte der komplette Einbruch.