Eishockey
: Flemsdorfer Haie an der Spitze der Liga

Der 6. Spieltag in der oberen Uckermark-Eishockey-Liga bringt einen Führungswechsel. Die Flemsdorfer stehen mit zehn Punkten an der Spitze.
Von
Carola Voigt
Schwedt
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Adam Dydek (rechts) erzielt für die Mammuts das nächste Tor gegen die Schwedter Eisbären.

Carola Voigt

Lok Berlin – Flemsdorfer Haie 11:14

Im ersten Abschnitt ging toremäßig schon mal die Post ab. Die Haie legten vier Treffer in Folge vor (Michael Wittmann, Tony-Fränk Schultze, Marcel Haucke, Marcel Meißner), doch die Berliner kämpften dagegen an und kamen zu erfolgreichen Abschlüssen. Das Drittel endete 8:5. Dass dies schon die entscheidenden drei Treffer zum Sieg waren, ahnten die Haie noch nicht. In den zweiten 20 Minuten waren die Abwehrreihen stabiler, denn Lok erzielte nur zwei Tore, die Haie drei (Wittmann, Jens Scheer, Schultze), sodass es mit 11:7 in den letzten Abschnitt ging. Hier kämpften die Hauptstädter, aber den Anschluss schafften sie trotz der vier Tore nicht mehr, denn auch die Haie trafen noch dreimal (Thomas Koppe (2), Schultze). Die Partie verlief bis auf zwei Zwei-Minuten-Strafen sehr fair.

Schwedter Eisbären – Eismammuts 6:11

In einer robust geführten Begegnung setzten die Eismammuts Uckermark von Beginn an die Zeichen auf Sieg. Ihnen gelang im ersten Drittel eine 5:2-Führung. Getroffen hatten Adam Dydek (3), Krzystof Lawecki und Feliks Przybyszewski. Die Bären-Treffer landeten Philipp Schön (14.) und Kevin Zimmermann (16.). Der zweite Durchgang wurde intensiver geführt (vier Zeitstrafen), aber die Mammuts erzielten auch hier einen Treffer mehr (Lawecki) als ihr Gegner (2:1/Schön), sodass es mit einem 7:3 ins letzte Drittel ging. Hier setzten sich wieder die Mammuts mit einem Tor mehr ab (4:3), was zum 11:6-Endstand führte.

Ueckermünder Lions – Eishockeyclub 5:6

Der Club aus Schwedt legte furios los, ließ dann aber nach. In den ersten 20 Minuten setzte er fünf Achtungszeichen durch Tore von Niklas Manke (6., 10.), Peter Dittmann (7.) und einem Doppelpack von Clemens Zöllner (10., 20.), die Lions trafen nur einmal. In den zweiten 20 Minuten ging der Club leer aus, die Löwen netzten jedoch zweimal ein. Mit 3:5 ging es ins letzte Drittel, welches mit sechs Zeitstrafen auch sehr kampfbetont war. Der Club erzielte das 6:3 durch Falko Trentzsch (55.), die Löwen kamen durch Tore von Andre Arndt und Charsten Krause bedrohlich nah, doch eine Minute nach dem 5:6 war die Spielzeit um.

Freudenberger Ice-Devils – ESG Lafle 12:7

Die Spieler aus Märkisch-Oderland setzen ihren Aufwärtstrend fort und stehen nun punktgleich (9) hinter dem Tabellenführer der UEL II, Prenzlau Blizzards. Gegen die ESG Landin/Flemsdorf spielten sie im ersten Drittel 5:3. Auch der zweite Abschnitt ging mit 4:2 zugunsten der Teufel aus. In den letzten 20 Minuten trafen die Devils dreimal, die ESG zweimal, sodass die Partie mit 12:7 recht eindeutig ausging.

7. Spieltag

Am Sonnabend gibt es zwei Spiele in der Eisarena Schwedt:18.30 Uhr: Schwedter Eisbären – Oder Griffins (UEL I)21 Uhr: ESG Landin/Flemsdorf – Eishockeyclub 75 (UEL II)⇥cv