Eishockey: Heißer Kampf um Halbfinalplätze

Hochspannendes Match: Vorjahresmeister Eismammuts Uckermark hat gegen die Schwedter Eisbären (hier mit Mario Gelhaar gegen Dennis Rietz/r.) nach Penaltyschießen gewonnen.
Carola VoigtIn 60 Minuten fiel zwischen „Mammuts“ und „Eisbären“ keine Entscheidung. Tatsächlich waren auch alle drei Drittel unentschieden ausgegangen. Nach Treffern durch Adam Dydek, Lukasz Bielawa und Dennis Rietz für den Vorjahresmeister sowie Philipp Schön, Marco Rohde und Colin Conradi für den Gegner ging es beim 3:3 in die erste Drittelpause. Rietz und Dydek trafen im Mittelabschnitt abermals, zum 4:4 hatte zuvor Feliks Przybyszewski für die deutsch-polnische Vertretung ausgeglichen, während bei den Eisbären im zweiten Drittel Schön, Conradi und Michael Schwantes einnetzten.
Der dritte Durchgang brachte einen Dydek-Doppelpack in der 58. Minute, nachdem auf der anderen Seite Martin Pieper und Nico Pfeifer zur 8:6-Führung vorgelegt hatten. Pieper verwandelte den entscheidenden Eisbären- Penalty zum 9:8-Sieg.
Nun spielen beide Mannschaften (nach dem nun folgenden spielfreien Wochenende) noch gegen die Oder Griffins – sollte es hier keine Überraschung geben, bleibt zwischen Platz 3 und 5 der aktuelle Mini-Abstand von einem Punkt, ehe im Match Nummer 20 der "UEL I“ Lok Berlin und die Eismammuts aufeinandertreffen. Am Ende könnte sogar das Torverhältnis darüber entscheiden, wer in die Relegationsspiele gegen den „UEL II“-Sieger (der heißt mit hoher Wahrscheinlichkeit Prenzlau Blizzards) um den Klassenerhalt muss.
Schultze macht den Unterschied
Die Hauptstädter boten am zurückliegenden Wochenende dem Tabellenführer Flemsdorfer Haie stark Paroli, sodass erst zwei Treffer des Liga-Torschützenbesten Tony-Fränk Schultze in der 56. und 60. Minute für den 10:8-Erfolg der Haie sorgten. Mit 4:3 hatten die Flemsdorfer das erste Drittel für sich entschieden (Tore: Schultze, Michael Witmann, Marcel Haucke, Andreas Marschner), der zweite Durchgang endete 3:3, als für den Spitzenreiter der inzwischen 29-fache Türschütze Schultze zweimal traf und Jens Scheer kurz vor der Sirene das 7:6 besorgte. Die Berliner glichen zweimal aus, aber Schultze machte letztlich den Unterschied aus.
Tore-Sechser im Schlussdrittel
Die Prenzlau Blizzards machten mit einem 11:5-Sieg gegen die Freudenberger Ice-Devils ihren ersten Platz in der „UEL II“ wohl sicher. Allerdings hieß es nach 40 Minuten 5:5. Sechs Blizzards- Tore folgten im Schlussdrittel.
Vier Minuten vor Ultimo die Partie beendet
Die Ligenleitung hat nachträglich die Ueckermünder Lions mit einer 0:8-Spielwertung und drei Punkten Abzug in der Tabelle bestraft, nachdem die Vorpommern am Samstagabend in der 56. Minute das Spiel abbrachen. Zu diesem Zeitpunkt führte die ESG Landin/Flemsdorf mit 4:3, der Gegner hatte im letzten Abschnitt bereits mehrere Zeitstrafen wegen überharter Spielweise kassiert. Dies kulminierte in einem Ellbogencheck und unsportlichem Verhalten (56.), wofür es eine 2+10-Minuten-Strafe gab.⇥red