Eishockey: Kampf um riesigen Meister-Pott

Am Schlusstag der Saison 2018/19 noch einmal im Einsatz: Während die Prenzlau Blizzards (hier mit Torfrau Gina Dumaschefski im Brennpunkt) ihre Chance auf Platz 5 nutzen wollen, bestreiten die Oder Griffins (grüne Trikots) wie im Vorjahr das Endspiel.
Carola VoigtUm 19 Uhr gibt es am Sonnabend den ersten Puckwurf für das Endspiel der Uckermark-Eishockeyliga 2018/19. Die Oder Griffins und Titelverteidiger Eismammuts Uckermark stehen sich in einer Neuauflage des letztjährigen Finals gegenüber. Zuvor werden weitere Liga-Endplatzierungen ausgespielt.
Nach der Papierform dürfte das finale Match diesmal kein so spannendes Spiel wie vor zwölf Monaten werden. Aber ein einziges dreimal 20-minütiges Duell hat immer eigene Gesetze.
Die Fakten sprechen eindeutig für die Oder Griffins. Sie haben nicht nur das direkte Duell in der Vorrunde mit 8:5 für sich entschieden, sondern ihr komplettes Programm dieser Spielzeit erfolgreich bestritten. Nach elf absolvierten Begegnungen stehen elf Siege und ein Torverhältnis von 148:42 zu Buche. Nur ein einziges Mal, nämlich gegen den Final-Kontrahenten, erzielten die Griffins in einer Partie weniger als zehn Treffer. 11:3 und 11:2 hieß es sogar in den Halbfinals gegen die Schwedter Eisbären.
Wesentlich durchwachsener ist die Bilanz von Vorjahresmeister Eismammuts. Die haben 2018/19 bisher zwölf Partien absolviert und dabei immerhin vier Niederlagen bezogen. Nach sechs Erfolgen und drei verlorenen Partien (neben dem 5:8 gegen die Griffins hieß es 4:7 gegen die Eisbären und 6:9 gegen die Haie) konnte man sich mit dem Minimalvorsprung von einem Zähler gegenüber dem fünftplatzierten Team Lok Berlin in die Halbfinals retten. Dort verlor das Uckermark-Team die erste Auseinandersetzung mit den Flemsdorfer Haien mit 6:8, um sich danach mit 8:3 und 8:6 doch noch den Endspielplatz zu sichern.
Im Vorjahres-Finale hatte es nach 60 regulären Spielminuten 10:10 zwischen den Oder Griffins und den Eismammuts Uckermark gestanden, ehe der neue Meister in der Zusatzspielzeit entscheidend traf. Nun wollen die Griffins die Sache sicher drehen und sich die riesige Meister-Trophäe sichern. Widerstandslos werden dies die Eismammuts aber wohl nicht hinnehmen.
Zuvor gibt es in der Eisare-na bereits zwei weitere Platzierungsspiele: ab 13 Uhr das entscheidende dritte Match um Rang 5 zwischen Lokomotive Berlin und den Prenzlau Blizzards (bisher 13:6 und 7:9) sowie das „kleine Finale“ ab 16 Uhr zwischen den Schwedter Eisbären und den Flemsdorfer Haien – deren einziges direktes Duell der Saison war mit 12:3 an die „Haie“ gegangen.