Eishockey
: Vorrunde geht in die heiße Phase

Noch stehen acht Spiele in der Vorrunde der Eishockey-Liga aus. Nur die Oder Griffins sind sicher für die Play-offs qualifiziert.
Von
Carola Voigt
Schwedt
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Starkes Duell: Ganz so spannend wie hier in der Spielszene zwischen Janek Friedemann (links/Flemsdorfer Haie) und Michael Schwantes von den Schwedter Eisbären war die Partie nicht, denn die Haie siegten souverän 12:3.

Carola Voigt

Mit Beendigung des 11. Spieltages kehrt zunächst eine Woche Ruhe in den Vorrunden-Spielbetrieb der Uckermark-Eishockey-Liga ein. Nach dieser Pause werden im Februar an drei Wochenenden die letzten acht Partien ausgetragen. Dann geht es in die Play-offs beziehungsweise in die Play-downs.

Der Spitzenreiter Oder Griffins (24 Punkte) muss sich als ungeschlagener Tabellenführer keine Sorgen um die Play-off-Teilnahme machen. Hinter ihm folgt aber ein eng beieinanderliegendes Quartett, aber nur drei Plätze sind für die Runde der besten Vier zu vergeben. Die Griffins haben nur noch ein Spiel gegen die Schwedter Eisbären (18), die aber brauchen als Zweiter die drei Punkte, weil sie nur noch diese eine Möglichkeit haben. Die Flemsdorfer Haie als Dritter haben 16 Punkte, aber auch noch zwei Begegnungen vor sich (gegen Prenzlau und Eismammuts Uckermark). Auch die Mammuts können sich um noch sechs Punkte verbessern und auf 21 Zähler kommen. Mit der Lok aus Berlin (15) steht aber noch ein Play-off-Kandidat in den Startlöchern, der noch zwei Spiele hat (Eismammuts und ESG). Also wer von den Vieren patzt, ist raus und dann werden in den Play-offs die Karten neu gemischt.

In der Torschützenliste führt Anton Novikau von den Oder Griffins mit 36 Treffern. Es folgen Philipp Schön (Schwedter Eisbären/27) und Adam Dydek (Eismammuts/20).

■Eismammuts Uckermark – Freudenberger Ice-Devils 26:4

Am elften Spieltag gab es eine Mammut-Gala mit den meisten Toren. Die Märkisch-Oderländer hatten kaum etwas zu melden. Im ersten Drittel konnten sie zwar den ersten Treffer der Partie setzen (4.), den sechs der Mammuts (5., 6., 6., 13., 14., 15.) standen am Ende nur drei eigene entgegen. Die Überlegenheit der Mammuts setzte sich im zweiten Durchgang fort. Hier landete der Puck siebenmal im Teufel-Tor. Die Devils kamen zwar in der 23. Minute zum 4:6, doch dieses war der letzte Treffer für sie.

Im dritten Spielabschnitt schepperte es 13-mal, so oft wie in den ersten beiden Dritteln zusammen. Hier tobten sich sechs Torschützen aus. Die Mammut-Tore in dieser Partie erzielten Adam Dydeck (8), Stephan Rietz (3), Andrej Hecht (3), Gerald Jestrinski (3), Peter Stehr (3), Feliks Przybyszewski (2), Lukasz Bielawa, Krzystof Lawecki, Volker Michalke und Maik Fuhrmann).

■Oder Griffins – ESG Landin/Flemsdorf 20:0

David verspürte gegen Goliath kaum Widerstand. Der Tabellenführer Oder Griffins netzte durch Jakob Amelang (2., 38., 44., 56.), Jarosław Nocuń (3., 32., 37., 45.), Wojciech Gordziejewski (12., 45., 51., 54.), Anton Novikov (16., 25., 49.), Leopold Gladki (26., 27., 55.) Wolfgang Beutner (39.), Thomas Wolff (60.) und Kevin Just 20-mal ins Tor des Tabellenletzten ein. Nur am Anfang taten sich die Griffins schwer mit dem aggressiven Forecheck der ESG, sodass sie ihr Spiel nicht aufziehen konnten, deshalb stand es nach Ende des ersten Drittels nur 4:0.

■Schwedter Eisbären – Flemsdorfer Haie 3:12

Der deutliche Haie-Sieg war eine Überraschung im Spiel zweier gleichstarker Mannschaften, die im Rennen um die Teilnahme an den Play-offs kämpfen. Der starke Siegeswille der Haie zeichnete sich bereits im ersten Drittel ab, welches 5:2 endete. Der zweite Abschnitt zeigte sich von einer anderen Seite und endete 1:1. Im letzten Drittel drehten die Haie deutlich auf und trafen sechsmal. In die Haie-Torschützenliste trugen sich Tony-Fränk Schultze (6), Matthias Giersch, Marcel Haucke, Michael Wittmann, Andreas Marschner, Nico Beyer und Sven Krenzin ein.

■Prenzlau Blizzards– Eishockeyclub 75 11:3

Der Eishockeyclub knüpfte nach seinem ersten Punkte-Dreier in der Vorwoche gegen die Ueckermünder Lions nur im ersten Spielabschnitt an die gute Leistung an, unterlag dann aber den Kreisstädtern deutlich. Für die 1:0-Führung des Clubs sorgte Paul Müller (2.), doch Caja Fittkau glich aus. Clemens Zöllner (19.) schaffte die erneute 75-iger Führung. Ab dem Mitteldurchgang lief aus Club-Sicht plötzlich nichts mehr zusammen. Die Prenzlau Blizzards zogen auf 6:2 davon und untermauerten ihren Siegeswillen mit fünf weiteren Toren im dritten Drittel.