Nach der mutmaßlichen Explosion in einem Wohnhaus in Mescherin (Uckermark) hat die Kriminalpolizei die Suche nach der Ursache fortgesetzt.
In dem Gebäude fanden die Einsatzkräfte eine verbrannte Leiche. „Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen und sollen mehr Licht ins Dunkel bringen“, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Uckermark am Samstag (12. November). An dem zerstörten Haus in dem kleinen Dorf Neurochlitz in der Gemeinde Mescherin werden weiterhin Spuren gesucht. Der Tatort sei noch beschlagnahmt.

Älteres Einfamilienhaus komplett zerstört

Das ältere Einfamilienhaus wurde komplett zerstört. „Es stand nichts mehr, als die Einsatzkräfte eintrafen“, sagte der Sprecher der Polizeiinspektion. Hinweise, dass sich in dem Haus noch andere Menschen aufhielten, gebe es nicht. Ob es sich bei dem Toten wirklich um den Hausbesitzer handle, sei noch nicht eindeutig geklärt, hieß es zudem am Samstag.
Es lässt sich der Polizei zufolge nach derzeitigen Erkenntnissen auch nicht sagen, welche Auslöser es gab. Zur Frage nach möglichen Ursachen für eine Explosion sagte der Sprecher der Polizeiinspektion, das Haus sei nicht über eine Gasleitung versorgt worden. Ihm zufolge gab es einen „Holzverbrennerofen“.
Stand 11. November, 17 Uhr:
Unglück in Neurochlitz: Gegen 12 Uhr am Freitag (11. November) hat es in dem Ortsteil von Mescherin eine Explosion in einem Einfamilienhaus gegeben. Im Anschluss an die Explosion brannte das Haus bis auf die Grundmauern nieder.
In dem Gebäude fanden die Einsatzkräfte einen verbrannten Leichnam, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Ob es sich dabei um den einzigen Bewohner handelt, steht noch nicht fest. „Die Identität und das Geschlecht der verstorbenen Person sind derzeit unklar“, so Polizeisprecher Roland Kamenz. Die Untersuchungen zur Brandursache laufen.
Rund 50 Feuerwehrleute waren am Unglücksort im Einsatz. Das Betreten der Hausreste ist aktuell verboten. Die Polizei hat den Ort beschlagnahmt und wartet auf Kriminaltechniker, die den Unglücksort untersuchen sollen. Zur Sicherheit war zu Beginn des Einsatzes auch ein Rettungshubschrauber gekommen.

Schornstein drohte einzustürzen

Während der Löscharbeiten durch die Feuerwehr musste der Schornstein abgerissen werden, weil dieser einsturzgefährdet war. Dabei bestand die Gefahr, dass Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten von herunterfallenden Teilen getroffen werden. Es steht ein Bagger bereit, um den Schutt, der von dem Gebäude übrig ist, zusammenzukehren.
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