Fußball: Tuchfühlung zur Spitze ist dahin

Stürmer in der Zange: Martin Oertel kann zwei Zehdenicker Abwehrspieler nicht überwinden.
Carola VoigtDer Start verläuft ansehnlich
Nach einem Eckball von Manuel Fuchs konnte ein Gästebein gerade noch den Torschuss von Philipp Ulrich am kurzen Pfosten blocken (5.). Eine Balleroberung von Bjarne Zenk wurde direkt auf Michal Adamczak gepasst, doch dessen straffer Torschuss verfehlte den rechten Pfosten um Zentimeter (16.). Einen Torschuss von Rodger Bruse von der Strafraumgrenze hielt Bartosz Klonowski im Schwedter Tor sicher (19.). Nachdem erneut Zenk den Ball im Mittelfeld behauptete und schnell in den Lauf von Michal Studzinski spielte, wurde der zunächst von Bruse bedrängt, sodass Bruse den Ball zum eigenen Torwart David Rogowski spitzelte. Studzinski ging druckvoll auf Rogowski zu, eroberte die Kugel und traf ins lange obere Eck zum 1:0 (20.).
Bis zu diesem Zeitpunkt fielen die Gäste vor allem durch zum Teil übertriebene Zweikampfhärte auf. Der oftmals überforderte Schiedsrichter Marvin Theißig unterband weder das mehrfache Stoßen und Eingrätschen von Bruse gegen Studzinski und Adamczak, noch den Gesichtsgrapscher von Lancelot Gentz. „Dadurch kam in ein temporeiches Spiel auch viel Unruhe hinein“, erzählte Lapinski
Eine Ballmitnahme mit dem Oberarm von Marc Stephan blieb ungeahndet und leitete den Ausgleichstreffer von John Lomis ein. Unter den Protesten der Schwedter köpfte er zum 1:1 ein (26.). Nach einem Einwurf flankte Bruse an den langen Pfosten, wo sich Timothy Pritzel frei stehend mit dem 1:2 bedankte (43.).
In der zweiten Hälfte hatten Zuschauer und Trainer der Schwedter auf einen Tempoanlauf gehofft. Es sollten Torchancen kreiert werden, um die Punkte doch noch zu Hause zu behalten. Wie schon in der Vorwoche wurden aber die Bälle lang nach vorn geschlagen, um eine sichere Beute des Gegners zu werden. Nicht eine echte Torchance wurde seitens des FCS herausgespielt. Die Zehdenicker fuhren noch zwei gefährliche Konter (69., 75.), doch ohne Erfolg.
