Garten in Angermünde
: Wo jeder mühelos zum Gärtner werden kann

Die Blumberger Mühle in Angermünde gestaltet einen Lehr- und Schaugarten zum Mitmachen. Was geplant ist, was Hobbygärtner lernen können und wie man mitmachen kann.
Von
Daniela Windolff
Angermünde
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Naturnaher Garten: Im Freigelände des Nabu-Naturschutzzentrums Blumberger Mühle bei Angermünde gibt es einen traditionellen Bauerngarten. Er steht Besuchern als Schaugarten offen.

Naturnaher Garten: Gärtner Falk Antony gestaltet im Freigelände des Nabu-Naturschutzzentrums Blumberger Mühle bei Angermünde einen traditionellen Bauerngarten. Er steht Besuchern als Schaugarten offen.

Naturnaher Garten: Im Freigelände des NABU-Naturschutzzentrums Blumberger Mühle bei Angermünde gibt es einen traditionellen Bauerngarten. Der wird jetzt zum Klimagarten zum Mitmachen und Lernen umgestaltet.

Daniela Windolff
  • In Angermünde entsteht ein Lehr- und Schaugarten zum Mitmachen im Freigelände der Blumberger Mühle.
  • Ziel ist ein naturnaher Garten, der zeigt, wie man ihn an den Klimawandel anpasst.
  • Freiwillige gestalten mit: Schmetterlingsspirale steht, Kraterbeet und Eidechsenburg folgen.
  • Pflanzenwahl ohne zusätzliche Bewässerung, Themenbeete und Flachgewässer schaffen Lebensräume.
  • Erstes Gartentreffen am 20. Oktober 2026 von 10 bis 12 Uhr – Anmeldung per E-Mail oder Telefon.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Keinen eigenen Garten, aber Lust auf Buddeln, Säen und Ernten, oder Fragen, wie man seinen Garten dem Klimawandel anpassen und den Pflegeaufwand verringern kann? Dann gibt es dafür Angebote. In Angermünde entsteht ein neuer Garten für alle.

Das NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle gestaltet in seinem Freigelände den Naturgarten komplett um. Aus dem naturnahen Bauerngarten wird ein Lehr- und Schaugarten zum Mitmachen. Dabei geht es um mehr, als ein Hobby und den Spaß am Gärtnern.

Gärten haben neben der Freizeit- und Erholungsfunktion eine wichtige Aufgabe als grüne Lungen in Siedlungsräumen und als artenreiche Biotope für die heimische Flora und Fauna. Ein Garten vermittelt zudem eine unmittelbare Verbindung zwischen Mensch und Natur, die immer mehr verloren geht. Vorausgesetzt, man gärtnert mit der Natur. Wie das geht, das will die Blumberger Mühle künftig anschaulich vor Ort zeigen und erlebbar machen.

An der Blumberger Mühle entsteht ein Lehr- und Schaugarten

„Unsere Gärten stehen zunehmend unter großen klimatischen Herausforderungen. Wie Anpassungen und Kompromisse sinnvoll in eine Gartengestaltung integriert werden können, ist ein Hauptaugenmerk des zukünftigen Konzeptes“, erklärt Dorina Schacknat, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung in der Blumberger Mühle.

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Dabei soll der künftige Lehr- und Schaugarten nicht einfach von Profis hingesetzt werden, sondern als ein gemeinschaftliches Mitmachprojekt mit interessierten Bürgern und Freiwilligen gemeinsam gestaltet und entwickelt werden.

Blumberger Mühle lädt Freiwillige zum Mitmachen ein

Ob Hobbygärtner, blutiger Anfänger oder einfach nur Naturfreund, jeder ist eingeladen, sich hier einzubringen, mit anzupacken oder einfach nur zu erfahren und zu erleben, was hier entsteht, lädt Dorina Schacknat ein.

„Wir möchten zeigen, wie naturnahe Gärten unter heutigen klimatischen Bedingungen funktionieren – mit vorwiegend heimischen Pflanzen, dem passenden Standort und einem aufmerksamen Blick auf das, was der Garten braucht“, erklärt Stefanie Barth. Sie ist als Nachfolgerin von Falk Antony seit Kurzem Gärtnerin in der Blumberger Mühle und unter anderem für den Naturgarten verantwortlich. Hier möchte sie sich mit neuen Ideen einbringen.

Im Naturgarten der Blumberger Mühle in Angermünde bauen Senioren ehrenamtlich eine Schmetterlingsspirale. Sie gehört zum neuen Lehr- und Schaugarten.

Im Naturgarten der Blumberger Mühle in Angermünde bauen Senioren ehrenamtlich eine Schmetterlingsspirale. Sie gehört zum neuen Lehr- und Schaugarten.

Dorina Schacknat

Senioren packen als Freiwillige im Garten mit an

Die Arbeiten sind schon in vollem Gange. Freiwillige der Seniorengruppe, die sich in der Blumberger Mühle regelmäßig zu Arbeitseinsätzen trifft und auch eigene Projekte umsetzt, haben bereits eine Schmetterlingsspirale gebaut. Auch ein Kraterbeet, eine Eidechsenburg, verschiedene Themenbeete sowie ein Flachgewässer werden künftig in die Gartengestaltung einbezogen, um damit vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu schaffen.

„Unsere Gärten stehen zunehmend unter großen klimatischen Herausforderungen.„
Dorina Schacknat
Mitarbeiterin für Umweltbildung in der Blumberger Mühle

Als Mitmachprojekt vermittelt der Garten Erfahrungen durch praktisches Gärtnern und ein Gemeinschaftsgefühl, gemeinsam etwas Nachhaltiges zu schaffen.

Als Lehr- und Schaugarten kann man hier heimische Pflanzen und deren Nutzen für Menschen und klimaangepasste Ökosysteme kennenlernen oder sich als Hobbygärtner Anregungen und Tipps für den eigenen Garten holen.

Besonderes Augenmerk soll auf die Auswahl der Pflanzen gelegt werden, die sich den Klimaveränderungen anpassen und ohne zusätzliche Bewässerung auskommen.

Blumberger Mühle zeigt, wie ein Garten dem Klima angepasst wird

Stefanie Barth, eine erfahrene Planerin naturnaher Gärten, verbindet in diesem Projekt ihre praktische Arbeit als Ethnobotanikerin mit fundiertem ökologischem Wissen.

Julia Eden, ebenfalls neu im Team der Blumberger Mühle, begleitet als Ehrenamtsmanagerin die Freiwilligen im Naturgarten. Jeder, der sich einbringen möchte, ist herzlich willkommen, mit und ohne Vorwissen, betont sie. Die Gemeinschaft rund um den Naturgarten wächst mit allen, die sich einbringen möchten.

Erstes Gartentreffen in der Blumberger Mühle

Ein erstes Gartentreffen für Interessierte und Neugierige ist bereits am 20. Oktober 2026 von 10 bis 12 Uhr im Naturgarten der Blumberger Mühle geplant. Stefanie Barth und Julia Eden werden ihre Pläne vorstellen.

Anschließend kann man schon direkt mit anpacken. Weitere Termine werden folgen. Wer zum ersten Treffen verhindert ist, kann dennoch sein Interesse bekunden und sich für die nächsten Treffen vormerken lassen.

Eine Anmeldung ist per E-Mail an wert-volle.schaetze@nabu.de oder telefonisch unter 03331 26040 möglich.