Selbst aus echter Hilfsbereitschaft sollten Autofahrer nicht auf einer Autobahn wenden. Diese Erfahrung hat ein Mann aus Prenzlau (Uckermark) jetzt auf der A20 bei Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern gemacht, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte.

Prenzlauer wollte Bekannten Pannenhilfe leisten

Der 25-Jährige hatte am Samstagabend, 14. August, vor den Augen von Beamten eines Polizeiwagens kurz vor der Anschlussstelle Neubrandenburg-Ost plötzlich gewendet. Er war dann auf dem Standstreifen ein Stück als „Geisterfahrer“ zurückgefahren, um einem Bekannten Pannenhilfe zu leisten, der mit seinem Wagen liegen geblieben war.
Doch dazu kam es nicht. Die Polizisten stoppten den 25-Jährigen und ließen ihn pusten: Dabei kam heraus, dass der Prenzlauer mit 1,5 Promille Atemalkohol am Steuer saß. Der Ertappte musste seine Führerschein abgeben. Andere Autoinsassen fuhren mit dem Wagen später weiter in Richtung Uckermark.