Glatteis in der Uckermark: Viele Unfälle aufgrund glatter Straßen, das ist passiert

Glatteis und Schneefall in der Uckermark sorgen für ein erhöhtes Unfallaufkommen. Nach wie vor sollten Verkehrsteilnehmer vorsichtig sein. Am Wochenende kam es vermehrt zu Verkehrsunfällen, das ist die Bilanz. (Symbolbild)
Karl-Josef Hildenbrand / dpa- Glatteis und Schneefall führten am ersten Januarwochenende in der Uckermark zu vielen Unfällen.
- Polizei zählte am 3. Januar vier Unfälle, meist Sachschäden, darunter ein Wildunfall bei Dedelow.
- Am 4. Januar ereigneten sich fünf weitere Unfälle, z. B. ein Quad-Unfall bei Groß Dölln mit Verletzung.
- Zwei Unfälle vom Sonntag wurden auf glatte Straßen und zu hohe Geschwindigkeit zurückgeführt.
- Verkehrsteilnehmer sollen weiterhin besonders vorsichtig fahren, um weitere Unfälle zu vermeiden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Winterliches Wetter hat am ersten Januarwochenende Polizei und Rettungskräfte in der Uckermark auf Trab gehalten. An den zwei Tagen registrierte die Polizeidirektion Ost mehrere Verkehrsunfälle, von denen ein Großteil auf glatte Straßen zurückzuführen war.
Während die meisten Kollisionen glimpflich endeten, gab es einen Fall, bei dem ein Fahrer verletzt wurde. Wie es dazu kam, untersucht nun die Kriminalpolizei – und die Ermittler stehen noch ganz am Anfang.
Am Samstag, dem 3. Januar, zählte die Polizei insgesamt vier witterungsbedingte Verkehrsunfälle im Landkreis Uckermark. Zwei davon ereigneten sich in Schwedt, jeweils im Bereich des Landgrabenparks, ein weiterer in Angermünde. Zwischen Dedelow und Holzendorf kam es zudem zu einem Wildunfall.
Glück im Unglück: Bei allen vier Vorfällen blieb es bei Sachschäden. Laut Polizei war keine überhöhte oder unangepasste Geschwindigkeit Ursache der Unfälle – vielmehr sorgte die schlichte Glätte auf den Straßen für die gefährlichen Situationen.
Schnee und Eis verursachen fünf Unfälle am Sonntag
Auch am Sonntag, dem 4. Januar, riss die Unfallserie nicht ab. Die Beamten nahmen fünf Verkehrsunfälle im Landkreis auf, darunter erneut einen Wildunfall. Besonders folgenschwer verlief ein Vorfall bei Groß Dölln: Ein Quadfahrer verunglückte im Wald und zog sich eine Schulterverletzung zu. Der Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit zur Unfallursache. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen bislang nicht vor.
Zwei der fünf Unfälle vom Sonntag gehen nach Einschätzung der Polizei direkt auf glatte Fahrbahnen und eine überhöhte Geschwindigkeit zurück. In Prenzlau prallte gegen 2:45 Uhr in der Franz-Wienholz-Straße ein Pkw gegen einen Zaun – der Schaden beläuft sich auf etwa 3.000 Euro. Am Abend ereignete sich ein weiterer Unfall in Templin. Gegen 18:15 Uhr kollidierte dort im Annenwalder Weg ein Auto mit einem Baum. Auch hier war laut Polizei die Geschwindigkeit den winterlichen Bedingungen offenbar nicht angepasst.
Räum- und Streuarbeiten in Schwedt dauern an
Die Stadtverwaltung Schwedt sieht die Hauptverkehrsstraßen und stark frequentierten Gehwege aktuell als verkehrssicher an. Nach eigenen Angaben liegt der Fokus des Winterdienstes weiterhin auf diesen Strecken sowie auf Bushaltestellen. Neben drei Streufahrzeugen, zwei Radladern und 11 städtischen Mitarbeitenden sind auch 18 Menschen in den Ortsteilen sowie die beauftragte Firma Stadtgrün im Einsatz.
Engpässe oder besondere Schwierigkeiten beim Räumen habe es bislang nicht gegeben, heißt es aus dem Rathaus. Dennoch warnt die Stadt: In den Nebenstraßen besteht weiterhin Glättegefahr. Fußgänger sollten vor allem auf Gehwegen und kombinierten Geh- und Radwegen – dort wird auf 1,5 Meter Breite geräumt – vorsichtig sein. Nach wie vor gilt: Verkehrsteilnehmer sollten äußerst umsichtig sein, damit es möglichst nicht zu weiteren Unfällen kommt.
