Die Stadt Schwedt hilft der hochwassergeschädigten Partnerstadt Leverkusen. Am Montag, 19. Juli, geht ein Hilfstransport mit dringend benötigten Müllsäcken nach Nordrhein-Westfalen. Der Krisenstab der Stadt Leverkusen hatte dankend das Angebot der Hilfe der Stadt Schwedt angenommen und konkret um Müllsäcke gebeten, die im Katastrophengebiet überall ausverkauft sind. Sie werden gebraucht, um Schlamm und Dreck von Straßen und aus Kellern zu bergen.

Aufruf zu Spenden der Bürger

Ein Transport der Schwedter Feuerwehr bringt sofort verfügbare Säcke am Montag nach Leverkusen. Zeitgleich hat die Stadt ihre Bürger zu Spenden für einen zweiten Transport am Mittwoch (21. Juli) aufgerufen. Benötigt werden reißfeste, mindestens 60 Liter große Müllsäcke. Sie können bei der Feuerwehr in der Heinersdorfer Straße abgegeben werden.

Spendenkonto eingerichtet

Für Geldspenden an Hochwasseropfer wurde ein Spendenkonto mit dem Verwendungszweck „Leverkusen hilft“ eingerichtet: IBAN: DE40 3755 1440 0100 1262 26.
Die Stadt Leverkusen war vom Starkregen stark betroffen, es kam zu Hochwasser in der Stadt. Mehrere Häuser mussten evakuiert werden, darunter auch das Krankenhaus.
Hochwasser und Überschwemmungen in Deutschland Saar, Rhein und Mosel: Wie kam es zu dieser Jahrhundert-Flut?

Ulm

Erinnerung an die Flut 1997

In Schwedt weckten die Bilder aus den vom Starkregen betroffenen Gebietet Erinnerungen an die Oderflut vor mehr als 20 Jahren. Damals sandte Leverkusen eine große Ladung von dringend benötigten Sandsäcken für den Schutz der Deiche und von Hochwasser gefährdeten Grundstücken in Schwedt.
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