Hund im Tierheim in Schwedt
: Fips und Chip suchen nach Rettung ein neues Zuhause

Fips und Chip wurden vom Tierheim Schwedt aus verwahrloster Haltung gerettet. Jeder Hund sucht ein eigenes Zuhause. Offene Baustellen gibt es bei der Erziehung.
Von
Oliver Voigt
Schwedt
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Tierheim Schwedt: Schwedt, 29.01.2026: Fips und Chip sind zwei 5 bis 6 Jahre alte Rüden, die im Schwedter Tierheim auf ein neues Zuhause warten.

Fips (links) und Chip sind zwei fünf bis sechs Jahre alte Rüden, die im Schwedter Tierheim auf ein neues Zuhause warten. Züruck in ihr bisheriges Leben wollen sie sicher nicht.

Oliver Voigt
  • Tierheim Schwedt rettete Fips und Chip aus verwahrloster Haltung.
  • Beide Rüden, ca. 5–6 Jahre alt, gechipt, geimpft; Kastration steht noch an.
  • Fips, ca. 35 cm, mag Menschen, nicht hundeverträglich; sucht Einzelplatz.
  • Chip, ca. 40 cm, offen und neugierig; als Zweithund möglich bei Sympathie.
  • Erziehung fehlt: Grundkommandos und Leinenführung müssen gelernt werden; Kontakt: 03332 523933.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Manchmal gibt es Momente, die man nicht ignorieren kann. Für Kathleen Lichtenberg, Mitarbeiterin im Tierheim Schwedt, war es so ein Tag, als sie von Fips und Chip hörte. Die beiden Hunde hatten ihr Leben bislang unter Bedingungen verbracht, die keinem Tier zuzumuten sind.

Ein befreundetes Tierheim – selbst überfüllt und am Limit – bat verzweifelt um Hilfe. „Die Zustände bei den Vorbesitzern waren für die Tiere absolut unwürdig“, erinnert sich Lichtenberg.

Doch zum Glück hatte das Tierheim Schwedt gerade Platz. Fips und Chip wurden ohne Zögern aufgenommen. Zum ersten Mal erfahren sie nun, was es bedeutet, sicher zu sein, echte Fürsorge zu bekommen und Menschen zu begegnen, die wirklich hinschauen.

Tierheim Schwedt rettet Fips und Chip aus Verwahrlosung

Beide Hunde stammen aus einer Haltung, die man getrost als katastrophal bezeichnen muss. Die Zwinger waren verdreckt, Kot türmte sich auf, artgerechtes Futter gab es kaum. Für Fips und Chip bedeutete die Ankunft im Tierheim einen Neuanfang und die Chance auf ein besseres Leben.

Was die beiden Hunde eint, ist ihre Zuneigung zu Menschen. Trotz ihrer Vergangenheit haben sie sich die Fähigkeit bewahrt, Vertrauen zu fassen. „Das ist die beste Voraussetzung, um sie in ein neues Zuhause zu vermitteln“, sagt Lichtenberg. Doch sie gibt auch ehrlich zu: „Erziehung kennen sie kaum. Grundkommandos, Leinenführigkeit – das muss alles noch gelernt werden.“

Jeder Hund hofft auf eine eigene Familien

Fips, der kleine Struppige, ist etwa 35 Zentimeter groß. Er möchte seine Menschen lieber für sich haben, mit anderen Hunden kann er nicht viel anfangen. Chip hingegen ist mit seinen 40 Zentimetern etwas größer und zeigt sich neugierig und offen. Bei Sympathie käme für ihn auch ein Leben als Zweithund infrage.

Beide sind etwa fünf bis sechs Jahre alt, gechipt und geimpft. In den nächsten Tagen steht noch die Kastration an. Vermittelt werden Fips und Chip getrennt.

Interessierte können sich direkt an das Tierheim Schwedt wenden, um die beiden kennenzulernen. Kontakt unter Telefon 03332 523933.