Klinik-Insolvenz: Millionenhilfe soll Krankenhaus in Prenzlau und Angermünde retten

Zum Krankenhaus geht es in Zukunft auch in Prenzlau und Angermünde. Nach Beratungen gibt es aus der Uckermark positive Signale. (Symbolfoto)
Soeren Stache/dpa- Landkreis Uckermark stellt 4 Millionen Euro zur Rettung der Kliniken in Prenzlau und Angermünde bereit.
- Drohende Insolvenz des Medizinisch-Sozialen Zentrums Uckermark abgewendet.
- Gesellschaft für Leben und Gesundheit bestätigt Fortbestand der Krankenhausstandorte.
- Entscheidung sichert die im Landeskrankenhausplan festgeschriebene Struktur.
- Gutachten zeigte drohende Zahlungsunfähigkeit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Angesichts der Sorge vor einer Insolvenz will der Landkreis Uckermark mit Millionen die angeschlagenen Krankenhausstandorte in Prenzlau und Angermünde absichern. Die drohende Insolvenz des Medizinisch-Sozialen Zentrums Uckermark (MSZ) mit den beiden Kliniken sei abgewendet, teilte die zuständige Gesellschaft für Leben und Gesundheit (GLG) nach Beratungen am Donnerstagnachmittag (10. April) mit. Die Gesellschaft wird von den Landkreisen Barnim und Uckermark sowie der Stadt Eberswalde getragen.
Die Gesellschaft teilte nach Beratungen mit, der Landkreis Uckermark stelle zunächst 2 Millionen Euro bereit und habe verbindlich zugesagt, in einem nächsten Schritt weitere 2 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. „Diese Entscheidung sichert den Fortbestand des Medizinisch-Sozialen Zentrums Uckermark (MSZ) mit den Krankenhausstandorten Angermünde und Prenzlau in der im Landeskrankenhausplan festgeschriebenen Struktur“, so Landrätin Dörk laut Mitteilung.
Aus einem Gutachten einer Berliner Anwaltskanzlei ging hervor, dass der MSZ Uckermark gGmbH - der Trägerin der beiden Kliniken – die Zahlungsunfähigkeit drohe, wie der Kreis am Mittwoch mitgeteilt hatte. Das Medizinisch-Soziale Zentrum Uckermark gehört zum Klinik-Verbund GLG.
