Leichtathletik
: Fliegende Waden uneinholbar

237 Starter beim 14. Nationalparklauf starten über Strecken von einem bis 15 Kilometer.
Von
Jörg Matthies
Schwedt
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  • Stürmt gleich vornweg: Joey Radisch (Nr. 844) zeigte der 60-köpfigen Konkurrenz beim 2-Kilometer-Lauf nach dem Start schon die Hacken. Nach 8:39 min war er als Sieger im Ziel zurück. Insgesamt gab es vier Lauf-Einzeldistanzen, den Firmen-Staffel-Wettlauf, das Wandern und Walken sowie die Familien-Radtour.

    Stürmt gleich vornweg: Joey Radisch (Nr. 844) zeigte der 60-köpfigen Konkurrenz beim 2-Kilometer-Lauf nach dem Start schon die Hacken. Nach 8:39 min war er als Sieger im Ziel zurück. Insgesamt gab es vier Lauf-Einzeldistanzen, den Firmen-Staffel-Wettlauf, das Wandern und Walken sowie die Familien-Radtour.

    Oliver Voigt
  • MOZ-Sonderpreis: Weit über 60 Mädchen und Jungen brachte die sportbetonte Schwedter Erich-Kästner-Grundschule an den Start.

    MOZ-Sonderpreis: Weit über 60 Mädchen und Jungen brachte die sportbetonte Schwedter Erich-Kästner-Grundschule an den Start.

    Oliver Voigt
  • Brüderlicher Beistand: Alexej (U 6) wird von Johannes Otrosenko (AK 12/er lief später die 5 km in 22:34 min) ins Ziel begleitet.

    Brüderlicher Beistand: Alexej (U 6) wird von Johannes Otrosenko (AK 12/er lief später die 5 km in 22:34 min) ins Ziel begleitet.

    Oliver Voigt
  • Aktiv dabei: Lauf-Moderator Jörg Matthies befragt Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Rich-­rath (r.) vor dessen Start über fünf Kilometer (Zeit 29:41 min).

    Aktiv dabei: Lauf-Moderator Jörg Matthies befragt Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Rich-­rath (r.) vor dessen Start über fünf Kilometer (Zeit 29:41 min).

    Oliver Voigt
  • Einer der "Oldies" beim Nationalparklauf: Gustav Marquardt (78) war beim Walken mit dabei.

    Einer der "Oldies" beim Nationalparklauf: Gustav Marquardt (78) war beim Walken mit dabei.

    Oliver Voigt
  • UVG-Maskottchen "Kifasi" gratuliert: Bei den Männer-Staffeln lagen "Die fliegenden Waden" (Wohnbauten/Mitte) vor den Blue energie Runner (Stadtwerke/l.) und den "Kesselwerfern" (PCK Raffinerie).

    UVG-Maskottchen "Kifasi" gratuliert: Bei den Männer-Staffeln lagen "Die fliegenden Waden" (Wohnbauten/Mitte) vor den Blue energie Runner (Stadtwerke/l.) und den "Kesselwerfern" (PCK Raffinerie).

    Oliver Voigt
  • An diversen Stationen – hier mit Holzschuhen – war nach dem Lauf für Abwechslung gesorgt (vorn: Emma Liebeth Flamma).

    An diversen Stationen – hier mit Holzschuhen – war nach dem Lauf für Abwechslung gesorgt (vorn: Emma Liebeth Flamma).

    Oliver Voigt
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Es war das Zusammenspiel vieler Faktoren, vor allem auch das Mittun zahlreicher Vorbereiter und Tageshelfer, das den Nationalparklauf mit seinem Aktionsmittelpunkt im Wassertouristischen Zentrum am Kanal wieder zu einem Magneten für Jung und Alt machte. Wenn sich der 78–jährige Gustav Marquardt, sehr zufrieden nach 83 Walking–Minuten für die siebeneinhalb Kilometer im Ziel, bis zum nächsten Jahr verabschiedete, dann sei dies nur symbolisch genannt. Von den Jüngsten noch im Kita–Alter bis zu den Senioren konnte aus einem vielfältigen Sportangebot ausgewählt werden, ohne dass für die meisten der Ergebnisdruck im Vordergrund stand, auch wenn allgemein der große Ehrgeiz auch nicht zu übersehen war. So soll das dann auch sein im Sport.

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Die Bambini–Mädchen und -Jungen des Jahrgangs 2011 und jünger machten — nach der von Nadine (Verein Medin) bereits zum fünften Mal geleiteten gemeinsamen Erwärmung — den Anfang. Die kleine Miral lief in knapp viereinhalb Minuten für den Kilometer allen davon. Wenig später machten sich die Wanderer und Walker auf den Weg. Vom Fahrradklingeln begleitet, starteten später dann 25 Radler ihre 18–km–Tour, die durch Vogelbeobachtungen durch die Naturwacht ergänzt wurde.

Indes scharrten schon zuvor die 16 Startläufer aus den Firmenstaffeln mit den „Hufen“ und preschten los, auch wenn die Startpistole von Bürgermeister Jürgen Polzehl erst beim dritten Versuch ihren lauten Knall preisgab. Immer wieder wechselten bei den Stabübergaben die Platzierungen, aber letztlich lief das Männer–Quartett der Wohnbauten allen deutlich davon — bei einer Gesamtzeit für die 4 km von unter 16 Minuten kaum verwunderlich. Für etliche Staffelläufer war es indes nur ein Warmlaufen für die anschließenden Einzelstarts über 5 oder 15 km.

Der „OB“ als 5–Kilometer–Läufer

In den 5000–Meter–Pulk mischte sich übrigens auch der sehr sportliche Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath, der mit großem „Gefolge“ zum Städtebesuch in Schwedt weilte.

Ob AOK oder MOZ mit ihren Ständen, ob Hüpfburg oder Mini– Motorräder, ob diverse Mitmach– Disziplinen oder der ideenreiche Aktionsstand des Anglervereins — auch nebenbei konnte vielfältig die Zeit bis zu den Siegerehrungen und danach überbrückt werden. Und auch für die Verpflegung war gut gesorgt.

Nächstes Jahr gibt es das kleine runde Jubiläum — zum 15. Mal wird zum Nationalparklauf eingeladen. Voraussichtliches Datum wird der 26. September sein. An jenem Wochenende feiert dann die Stadt Schwedt auch ihr 755–jähriges Bestehen.