Eigentlich wurde der 9. Januar 2023 als Geburtstermin für den kleinen Alessio errechnet, doch der hatte nicht vor, sich daran zuhalten. Stattdessen machte er seiner Mama Lea-Sophie Zander schon wenige Minuten nach dem Jahreswechsel auf seine Art klar, dass er nicht länger warten wollte.
Im Kreißsaal ließ sich der künftige Tantower dann doch wieder etwas Zeit, bevor er um 13:46 Uhr per Kaiserschnitt zur Welt kam und sich den Titel „Neujahrsbaby 2023“ im Asklepios-Klinikum in Schwedt sicherte. Es ist das erste Kind von Lea-Sophie Zander, die nun nach vier Tagen als kleine Familie zurück in ihre Wohnung in Tantow-Vorwerk kommt.

Uropa weicht Alessio kaum von der Seite

Große Unterstützung erhält die 18-Jährige dabei auch von ihrem Großvater Heinz, der seinem ersten Urenkel kaum von der Seite weicht und als Uropa die ersten Tage mit Alessio und Mama Lea-Sophie im Klinikum verbringt. Den Namen für ihren Sohn hat Lea-Sophie Zander ganz bewusst gewählt. Immer wenn es in den Medien um den gemeinsamen Sohn von Sängerin Sarah Engels und Pietro Lombardi ging, setzte sich der Name Alessio ganz tief im Bewusstsein der jungen Frau fest.
Der „Kampf“ um die Entscheidung zum Neujahrsbaby war längst entschieden, als Mikael Nazari nur einen Tag später, am 2. Januar, in Schwedt geboren wurde. Um 2:56 Uhr brachte Mama Mahbobe ihr zweites Kind zur Welt. „50 cm groß und 3170 Gramm schwer“, zeigt seine Schwester Nasanin auf das Schildchen, das am kleinen Beistellbett angebracht ist. Die Sechsjährige gibt sich genauso stolz wie Papa Manan.
Zu Viert: Mahbobe und Manan Nazari freuen sich über den jüngsten Familenzuwachs. Mikael kam am 2. Januar in Schwedt zur Welt, seine sechsjährige Schwester Nasanin darf ihn auch in den Armen halten.
Zu Viert: Mahbobe und Manan Nazari freuen sich über den jüngsten Familenzuwachs. Mikael kam am 2. Januar in Schwedt zur Welt, seine sechsjährige Schwester Nasanin darf ihn auch in den Armen halten.
© Foto: Oliver Voigt

Familie aus Afganistan nennt nun Schwedt ihr Zuhause

Seit 2016 lebt die aus Afghanistan geflüchtete Familie in Schwedt. Tochter Nasanin kam ebenfalls schon in Deutschland zur Welt, damals noch in einer Klinik in Cottbus. Mikael dagegen kann Schwedt als seine Heimatstadt benennen. Sein Vater arbeitet in der Gastronomie, seine Schwester kann es kaum erwarten, ihm auf Spaziergängen sein Zuhause zu zeigen. „Er muss erst noch wachsen, aber vielleicht kann ich ihm ja jetzt schon ein paar Bilder malen“, sagt Nasanin. Dann hält sie ihren kleinen Bruder ganz fürsorglich auf dem Arm. Ein gemeinsames Foto der Geschwister und ein Familienfoto im Klinikum stehen auf dem Programm.

Mika Maxim wohnt in Angermünde

Der Dritte im Bunde der Neugeborenen 2023 im Asklepios-Klinikum Uckermark ist Mika Maxim aus Angermünde, der am 3. Januar das Licht der Welt erblickte, aber noch keinem freien Termin für die Öffentlichkeit einräumen konnte.
Die frisch gebackenen Eltern machen auch keinen Hehl daraus, dass sie sich und ihren Nachwuchs in sehr guten Händen wussten und danken Ärzten und Klinikpersonal für ihre fürsorgliche Arbeit. Diese hatte es auch im vergangenen Jahr schon in sich. Für 2022 verzeichnete die Station des Asklepios Klinikums Uckermark 269 Geburten. Zweimal waren es Zwillinge, womit die endgültige Zahl der Neugeborenen bei 271 liegt. Die Jungen blieben mit 140 in Überzahl, wurden aber von den 131 Mädchen beinahe noch eingeholt.
Das Asklepios Klinikum bietet übrigens jeden ersten Dienstag im Monat um 18 Uhr einen Informationsabend für werdende Eltern an. Unabhängig von dieser Informationsveranstaltung können jederzeit individuelle Beratungs- und Besichtigungstermine im Klinikum in Schwedt unter der Telefonnummer 03332 534410 vereinbart werden.
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