Pandemie: Zwei Corona-Patienten aus Schwedt liegen im Klinikum

Krankenhaushygieniker Thomas Klinkmann zeigt auf der ITS des Asklepios Klinikums Uckermark in Schwedt den Schleusenbereich.
Oliver VoigtEin Patient ist auf Normalstation isoliert, der andere Patient auf der Intensivstation. Es wurden alle Vorkehrungen getroffen, die das Robert-Koch-Institut, das Deutschland durch die Pandemie manövriert, empfiehlt. Das Asklepios Klinikum Uckermark ist für die Aufnahme von einer größeren Patientenanzahl vorbereitet, betont der ärztliche Direktor.
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Unterdessen ist eine Lieferung mit Schutzkleidung eingetroffen. Ein Teil der Lieferungen stammt aus China, wo inzwischen nach einer Zeit des Stillstands aufgrund der Corona-Krise wieder produziert wird. „Es handelt sich um eine Lieferung mit Schutzkitteln und Schutzhandschuhen, die alle Schwerpunktkliniken in Brandenburg vom Land geliefert bekommen haben“, sagt Geschäftsführer Ulrich Gnauck.
Auch ein drohender Engpass bei Desinfektionsmitteln ist im Uckermark Klinikum abgewendet: Die Apotheke arbeitet mit Grundsubstanzen zur Herstellung von Desinfektionsmitteln. „Wir stellen für unseren eigenen Bedarf selbst Händedesinfektionsmittel her“, informiert Apothekenleiterin Kerstin Grammbauer.
Unterdessen meldete der Landkreis Uckermark bis Mittwochnachmittag keine neuen Fälle einer durch das Coronavirus ausgelösten Covid-19-Erkrankung. Aktuelle Zahlen gibt es indes vom Jugendamt zur Notbetreuung von Kindern in der Uckermark. So werden im Landkreis 353 Kinder in 96 Einrichtungen trotz der offiziellen Schließung von Schulen und Kindergärten betreut. 99 Kinder davon sind in den Grundschulen der Uckermark. Betreut werden zudem Kinder in 17 Tagespflegestellen, die nicht schließen mussten.
