PCK Erdölraffinerie in Schwedt: Bund verlängert Garantie für die Mitarbeiter

Gute Nachrichten für die Beschäftigten der PCK Erdölraffinerie in Schwedt. (Archivbild)
Patrick Pleul/dpa- Der Bund verlängert die Beschäftigungsgarantie für die PCK-Raffinerie in Schwedt bis 30. Juni 2026.
- Ziel ist die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Stabilisierung des Standorts in der Uckermark.
- Die Raffinerie versorgt den Nordosten Deutschlands und Westpolen mit Treibstoff und weiteren Produkten.
- Nach dem Verzicht auf russisches Öl seit 2023 nutzt die Raffinerie neue Bezugsquellen.
- Weitere Investitionspläne zur Stärkung des Standorts sind für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Bund verlängert erneut die Beschäftigungsgarantie für die PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt. Sie soll nun bis zum 30. Juni 2026 gelten, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Damit setze man ein klares Signal der Verlässlichkeit für die Beschäftigten und stabilisiere zugleich den Standort.
„Das ist so kurz vor Weihnachten und dem Jahreswechsel eine ganz wichtige Nachricht für die Beschäftigten und die Region“, sagte Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD). Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) betonte, der Standort Schwedt/Oder sei wichtig für die Versorgungssicherheit und auch aus strukturpolitischen Gründen.
Im ersten Halbjahr 2026 sollten weitere Investitions- und Ansiedlungsvorhaben zur nachhaltigen Stärkung und Verbesserung der Zukunft des Standorts auf den Weg gebracht werden, hieß es. Klingbeil betonte, oberstes Ziel sei, die Arbeitsplätze in der Region zu erhalten. „Die Menschen in der Uckermark können sich auf die Bundesregierung verlassen.“
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller (SPD) sprach von einem wichtigen Signal kurz vor Weihnachten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von PCK und die gesamte Region. „Es gibt den Beschäftigten mehr Sicherheit“, sagte er. Das Wirtschaftsministerium habe dazu in den vergangenen Wochen Gespräche auf Bundesebene geführt.
PCK Erdölraffinerie in Schwedt beliefert Nordosten und Westpolen
Die Raffinerie in der Uckermark versorgt große Teile von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Westpolen mit Sprit, Heizöl, Kerosin und anderen Produkten. Sie verarbeitete früher nur russisches Öl aus der Pipeline Druschba. Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine entschied die Bundesregierung, ab Anfang 2023 auf russisches Pipeline-Öl zu verzichten. Die Raffinerie stellte auf andere Bezugsquellen um.
Sie gehört zu 54 Prozent deutschen Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft, die wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine unter Treuhandverwaltung des Bundes stehen.
