Brand in Prenzlau: Brandstiftung? Feuerwehr rettet Bewohner aus verrauchtem Haus

In Prenzlau hat ein brennender Sperrmüllhaufen auf die Fassade eines Mehrfamilienhauses im Gorg-Dreke-Ring übergegriffen und die Bewohner in Gefahr gebracht. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Brandstiftung. (Symbolfoto)
Julian Stratenschulte/dpa- Brand in Prenzlau: Brennender Sperrmüll griff auf Fassade eines Mehrfamilienhauses über.
- Feuerwehr rettete elf Bewohner, Rauch drang durch offene Fenster bis in obere Stockwerke.
- Vier Mieter wurden vor Ort untersucht, kehrten nach Einsatzende in ihre Wohnungen zurück.
- Einsatz in der Nacht zu Mittwoch gegen 2.15 Uhr im Georg-Dreke-Ring – Polizei ermittelt.
- Verdacht auf schwere Brandstiftung, Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Georg-Dreke-Ring in Prenzlau sind in der Nacht mit einem großen Schrecken davongekommen. Die Feuerwehr musste sie aus ihren Wohnungen retten, nachdem Rauch bis in die oberen Stockwerke eingedrungen war.
Auslöser des Feuerwehreinsatzes am Mittwoch (7. Oktober) gegen 2.15 Uhr war nach Angaben der Polizeidirektion Ost ein brennender Sperrmüllhaufen vor dem Wohngebäude. Die Flammen hatten die Fassade erfasst. Der Rauch war daraufhin durch geöffnete Fenster in die Wohnungen eingedrungen.
Die Feuerwehr habe insgesamt elf Bewohner aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht, sagt Polizeisprecher Marcel Patzwahl. Vier Mieter mussten an Ort und Stelle genauer untersucht werden, konnten aber nach Beendigung des Feuerwehreinsatzes in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Polizei geht davon aus, dass der Sperrmüllhaufen angezündet wurde. Es besteht der Verdacht einer schweren Brandstiftung. Die Kriminalpolizei ermittelt.

