Spendenaktionen: Große Hilfe mit kleinen Spenden

Helfen und spenden: Andreas und Ute Ludwig nutzen jede Gelegenheit, um Spenden für die Hirntumorhilfe zu sammeln, wie hier als Garderobenservice.
privatSeit 2005 unterstützen Ute und Andreas Ludwig aus Angermünde die Deutsche Hirntumorhilfe, einen gemeinnützigen, unabhängigen Verein, der Patienten und Familien hilft, berät, informiert und auch die Hirntumorforschung fördert. Familie Ludwig hat selbst durch eigene Betroffenheit die Unterstützung der Hirntumorhilfe erfahren und wollte aus Dankbarkeit etwas zurückgeben. Seit 2005 gestalteten sie Fotokalender, deren Erlös sie der Hirntumorhilfe spendeten. 20 000 Euro sind seitdem zusammengekommen. Und gerade haben Ludwigs wieder 2000 Euro Spenden überwiesen.
Dabei gibt es in diesem Jahr erstmals keinen ihrer beliebten Kalender. „Das ist ein Herzens–projekt für uns geworden, doch wir haben die Kalender leider eingestellt, weil der Aufwand und das Verschicken durch die neue Datenschutzgrundverordnung so umständlich und kostenintensiv geworden ist, dass wir das ehrenamtlich nicht mehr stemmen können“, bedauert Ute Ludwig.
Doch das Helfen geben sie nicht auf. So übernehmen sie seit Jahren die Garderobe bei der Seniorenweihnachtsfeier und stellen ihre Spendendose auf, die die Rentner gern füllen. Auch die Fotoaktion auf dem Gänsemarkt oder bei den Wirtschafts– und Kulturtagen lassen die Spendendose klingeln. Die Bekanntheit der Ludwigs für ihr Engagement und ihre unermüdliche Öffentlichkeitsarbeit bringt ihnen inzwischen oft spontane Unterstützung. So spendete Boutique–Inhaberin Marianne Wüst kürzlich 300 Euro. Die Ferienvermietung Friedland spendet von jeder Buchung einen festen Betrag und konnte jetzt 450 Euro an Ludwigs übergeben. Die Familie der kleinen Finja Aldinger aus Herzsprung spendete 500 Euro. Finja war im Alter von einem Jahr an einem Hirntumor erkrankt und ihre Eltern haben erfahren, wie wertvoll jede Form der Unterstützung durch die Hirntumorhilfe ist.
Am 27. und 28. April sind Ute und Andreas Ludwig wieder mit einer Fotoaktion zugunsten der Hirntumorhilfe auf der WIKU in der Angermünder Klosterkirche präsent und in der Angermünder Woche der Sprache Ende Mai werden sie eine Ausstellung mit ihren Kalenderblättern präsentieren.
