Tierheim Schwedt: Hund Taco hat viel Charme, aber auch ein großes Problem

Mischlingsrüde Taco aus dem Schwedter Tierheim wartet schon einige Monate auf ein neues Zuhause.
Oliver Voigt- Mischlingsrüde Taco wartet seit März im Tierheim Schwedt auf ein geeignetes Zuhause.
- Er ist freundlich und menschenbezogen, braucht aber klare Führung und feste Strukturen.
- Geeignet sind hundeerfahrene Halter mit Geduld – Kinder sollten möglichst älter sein.
- Taco will Einzelhund sein, da er sich mit Artgenossen und Katzen nicht verträgt.
- Er ist auf dem rechten Auge blind und klettert Zäune, daher Wohnung oder gut gesichertes Grundstück.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit Monaten wartet Taco auf seine Chance – doch noch immer hat der Mischlingsrüde kein Zuhause gefunden. Dabei wünschen sich die Mitarbeiter des Tierheims Schwedt so sehr, endlich die Menschen für ihn zu finden, die mit seiner Art umgehen können und ihm ein familiäres Umfeld geben.
Schon im März stellte das Tierheim den Mischlingsrüden Taco als Vermittlungshund vor. Damals hofften die Mitarbeiter, dass der heute etwa dreieinhalb Jahre alte Hund schnell ein festes Zuhause findet. Bislang hat das jedoch nicht geklappt.
Trotzdem geben die Tierfreunde Taco nicht auf – im Gegenteil: In den vergangenen Monaten haben sie ihren Schützling noch besser kennengelernt und hoffen nun mit einer genaueren Beschreibung auf ein Match mit den passenden Menschen.
Vermittlung Hund: Taco braucht Zuhause mit Erfahrung
Taco war ursprünglich als Fundhund in ein befreundetes Tierheim gekommen und wurde später nach Schwedt übernommen, weil dort die Vermittlungschancen besser eingeschätzt wurden. Von Anfang an stand für das Team fest: Taco ist kein Hund für jedermann – aber für die richtigen Menschen könnte er ein treuer Begleiter werden.
„Taco ist freundlich und sucht die Nähe zum Menschen, braucht aber klare Führung und verlässliche Strukturen“, heißt es aus dem Tierheim. In den vergangenen Monaten sei deutlich geworden, dass der Rüde am besten bei hundeerfahrenen Haltern aufgehoben wäre, die Geduld mitbringen und bereit sind, weiter mit ihm zu arbeiten.
Als Taco nach Schwedt kam, kannte er weder Grundkommandos noch das Laufen an der Leine. Daran wurde fleißig mit ihm gearbeitet. Regelmäßige Spaziergänge mit Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern und das ständige Trainieren brachten schnell Erfolge. Dennoch braucht Taco Menschen, die konsequent bleiben und ihm Orientierung geben.
Mischlingsrüde Taco braucht klare Führung und Hundetraining
Mit seinem freundlichen Wesen gewinnt Taco schnell Sympathien. Gleichzeitig ist er temperamentvoll und mitunter stur. „Sein neues Zuhause sollte ruhig und klar strukturiert sein“, betont Ursula Wyrembeck. „Kinder im neuen Zuhause sollten möglichst schon älter sein“, ergänzt die Leiterin des Tierheims Schwedt. Unverändert gilt: Taco möchte seine Menschen nicht mit anderen Tieren teilen. „Vielmehr möchte er beinahe in ihn hineinkriechen, um zur Ruhe zu kommen“, so Wyrembeck. Mit Artgenossen und Katzen kommt er nicht gut zurecht. Gesucht wird daher ein Platz als Einzelhund.
Auch seine körperliche Einschränkung hält Taco kaum auf. Auf dem rechten Auge ist er wegen eines Netzhautschadens blind, im Alltag kommt er damit jedoch gut zurecht. Weil er außerdem gern über Zäune klettert, empfiehlt das Tierheim weiterhin eine Wohnungshaltung oder ein besonders gut gesichertes Grundstück mit sicherem Auslauf.
Wer Taco kennenlernen möchte, kann sich beim Tierheim Schwedt unter 03332 523933 melden.


