Bei den Tieren ist es oft ähnlich, wie bei den Menschen. Der Nachwuchs sollte nicht auf Dauer unter einem Dach mit den Eltern leben. Das wurde nun auch dem kleinen Baxter zum Verhängnis.
Als letzter verbliebener Welpe seines Wurfes fand sich auch später kein neues Zuhause. Die Besitzer gaben ihm immerhin die Chance, zusammen mit seiner Mutter in der Familie zu leben. Doch mit der Zeit häuften sich die Probleme im Umgang der Hunde miteinander. Man entschloss sich schweren Herzens, Baxter den Tierschützern zur Vermittlung zu überlassen. Diese hätten die nötigen Kontakte und eher eine Chance, ein geeignetes Zuhause für den Hund zu finden. „Natürlich sind wir bemüht, schnellstmöglich zu helfen“, erklärt Ursula Wyrembeck, Leiterin des Tierheims in Schwedt.

Neuankömmling wirkt sehr verstört

„Baxter ist ein ruhiger Hund, der allerdings noch sehr verstört wirkt“, so Wyrembeck. „Der kleine Rüde kam kurz nach Neujahr, einen Tag nach seinem ersten Geburtstag, bei uns an. Das ist uns aber auch erst im Nachhinein bewusst geworden, als wir uns seine Papiere noch einmal genauer ansahen. Ein Umstand, den jedoch nur wir als Menschen bedauern. Ändern daran hätten wir jedoch auch nichts können.“
Noch könne auch nicht wirklich eingeschätzt werden, wie sich der Neuankömmling anderen Tieren gegenüber verhält. „Für Baxter ist es gerade eine schwierige Ausnahmesituation. Wer sich für ihn interessiert, kann gern schon Zeit mit ihm verbringen und versuchen, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Dass Baxter einen Menschen als Bezugsperson annimmt, daran haben wir keinen Zweifel. Die ersten Kontakte sollten jedoch auf einer ganz ruhigen Basis erfolgen, ohne große Erwartungen“, sagt Ursula Wyrembeck.
Kontakt zum Tierheim Schwedt unter Telefon 03332 523933