Unfall in Schwedt
: Betrunkener fährt gegen Straßenlaterne und flüchtet zunächst zu Fuß

Mit Alkohol im Blut kracht ein Mann in Schwedt mit seinem Auto gegen eine Laterne. Dann entfernt er sich vom Unfallort - zu Fuß. Später kehrt er in einem anderen Auto zurück. Welche Konsequenzen ihm jetzt drohen.
Von
Leona Bellinda Schröder
Schwedt
Jetzt in der App anhören
Symbolbild - Blaulicht

Ein 43-jähriger Pkw-Fahrer verursachte einen Unfall. Zunächst flieht er zu Fuß von der Unfallstelle. Doch die Polizei kam ihm schnell auf die Schliche. (Symbolfoto)

David Inderlied/dpa
  • In Schwedt prallte ein Citroën Jumpy gegen eine Laterne – der Fahrer floh zu Fuß.
  • Der Unfall ereignete sich am frühen Freitagmorgen, 5. Juni 2026, in der Helbigstraße.
  • Ein Ausweis im Auto half der Polizei; kurz darauf erschien der Mann in einem Volvo.
  • Atemtest ergab 1,7 Promille. Der 43-Jährige gestand und kam verletzt ins Krankenhaus.
  • Schaden rund 10.000 Euro. Ermittlungen wegen Trunkenheit am Steuer und Unfallflucht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am frühen Freitagmorgen, 5. Juni 2026, hat die Polizei in der Helbigstraße in Schwedt einen ungewöhnlichen Unfall aufgenommen. Ein Citroën war dort gegen eine Straßenlaterne geprallt, der Fahrer anschließend zu Fuß verschwunden.

Vor Ort fanden die Beamten einen beschädigten Citroën Jumpy und eine aus der Verankerung gerissene Laterne. Im Wagen lag zudem ein Ausweisdokument, das den Ermittlern schnell weiterhalf.

Kurz darauf näherte sich ein Volvo der Unfallstelle. Dessen Fahrer war der Polizei bekannt - und offenbar auch für den Schaden verantwortlich. Doch was dann ans Licht kam, hatte noch eine weitere Konsequenz.

Fahrer kam verletzt ins Krankenhaus in Schwedt

Nach Angaben der Polizei war der 43-Jährige stark alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest vor Ort ergab einen Wert von 1,7 Promille. Der Mann räumte nach einer Belehrung durch die Polizei ein, den Citroën Jumpy gegen die Laterne gefahren zu haben.

Da der Fahrer frische Verletzungen hatte, brachten Rettungskräfte ihn in ein nahegelegenes Klinikum. Dort entnahmen Ärzte auch eine Blutprobe. Der Citroën war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

So hoch ist der Schaden nach dem Unfall in Schwedt

Die Stadtwerke Schwedt kümmerten sich um die beschädigte Laterne und räumten diese von der Unfallstelle, damit von ihr keine Gefahr mehr ausging. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.

Für den 43-Jährigen hat der Unfall nun ein juristisches Nachspiel: Gegen ihn wird wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel und Verkehrsunfallflucht ermittelt.