„Wer kennt Rudi?“ Diese Frage stellen sich die Tierschützer in Schwedt immer wieder. Der ruhige Rüde wurde an der viel befahrenen Kreuzung zwischen Herrenhof und Stendell eingefangen. Zu gefährlich war der Verkehr für den mittelgroßen Hund. „Für uns bleibt es ein Rätsel, warum Rudi dort herrenlos gefunden wurde“, sagt Ursula Wyrembeck. Der Leiterin des Schwedter Tierheims kennt die Hunderasse. „Es ist ein Deutscher Jagdterrier. Wir wissen nicht, ob er reinrassig ist, einen Chip haben wir vergeblich gesucht“, so Wyrembeck.
Von Züchtern werden die Welpen eigentlich nur an Jäger abgegeben. „Wir können nur mutmaßen und hoffen, dass den Hund jemand wiedererkennt und Rudi in sein gewohntes Umfeld kommt. Ansonsten wird er vermittelt.“

Rüde ignoriert gern mal Kommandos

Auf drei bis vier Jahre schätzen die Mitarbeiter im Tierheim Schwedt den Jagdhund, der noch ein wenig verspielt ist und sich wenig um Kommandos schert. Dafür kommt er gut mit Fremden zurecht, solange es sich nicht um Artgenossen handelt. Hund Rudi zeigt sich eher von seiner unterwürfigen Seite, auch wenn seiner Rasse Charakterzüge wie mutig, vital, agil, temperamentvoll und zuverlässig zugeschrieben werden.
Wer sich mit dem Gedanken trägt, Rudi als Begleiter oder Familienhund aufzunehmen, sollte möglichst auch für eine artgerechte Auslastung als Jagdhund oder Vergleichbares achten.
Kontakt zum Tierheim in Schwedt unter Telefon 523933
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