MOZ+MOZ+Trockenheit bei Schwedt
: Nationalpark-Chef Treichel warnt vor tickender Zeitbombe

Der Nationalpark Unteres Odertal bei Schwedt gilt als das schönste Auenland jenseits von Mittelerde. Doch das Idyll ist bedroht.
Von
Josephine Theodor
Schwedt
Jetzt in der App anhören
Forschungsergebnisse zum Fischsterben in der Oder übergeben: 15.06.2026, Brandenburg, Schwedt/Oder: Blick von einer Brücke auf den deutsch-polnischen Grenzfluss Oder im Nationalpark Unteres Odertal. Am selben Tag wurde in Schwedt vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ein Bericht über die zentralen Forschungsergebnisse zum Fischsterben im Fluss Oder an Carsten Schneider (SPD), Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, übergeben. Im August 2022 waren auf einer Strecke von mehr als 300 Flusskilometern schätzungsweise 1.000 Tonnen Fische, Großmuscheln und weitere Organismen verendet. Ursache war die massive Vermehrung der giftigen Brackwasseralge Prymnesium parvum. Seitdem haben Forschende im Sonderuntersuchungsprogramm zur Umweltkatastrophe in der Oder unter Federführung IGB die ökologischen Folgen sowie die Regeneration des Ökosystems untersucht. Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Oder nährt unter anderem auch die Auenlandschaft im Nationalpark Unteres Odertal. Doch dort vertrocknet die Landschaft zusehends.

Patrick Pleul/dpa