Wohnungsbau
: Bauland auf altem Schwedter Sportplatz

Der letzte große Bauplatz in Ufernähe ist baureif. An der Regattastraße können Eigenheime und Mietshäuser entstehen.
Von
Michael Dietrich
Schwedt
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Am Wassersportzentrum: Auf dem ehemaligen Sportplatz an der Regattastraße können jetzt zehn neue Eigenheime und vier Mehrfamilienhäuser entstehen. Die notwendigen Medien liegen an.

Oliver Voigt

Erster Bauantrag gestellt

Im Schwedter Rathaus liegt seit Kurzem auch der erste Bauantrag eines Eigenheimbauers vor. Eines der letzten großen, zusammenhängenden Baugebiete in der Nähe der Schwedter Uferpromenade wird sich nach Einschätzung von Baufachleuten schnell füllen, denn die Grundstücke sind sehr begehrt. Auch wenn die Quadratmeterpreise etwas teurer sind als in kommunalen Eigenheimgebieten, erlebte der private Bauträger einen förmlichen Run auf die Bauplätze. „Wir haben für alle Parzellen zwei oder drei Interessenten“, bestätigt Kerstin Schütze, eine der beiden Geschäftsführer. Massivbau Casekow ist natürlich an Bauwilligen interessiert, die ihre Häuser von Massivbau Casekow bauen lassen wollen.

Insgesamt sind auf dem Gelände zehn Eigenheime und vier mehrgeschossige Wohnhäuser mit Miets- oder Eigentumswohnungen geplant. Die Bebauung des Areals soll vom Süden her mit den Einfamilienhäusern beginnen. Möglicherweise kann auch eines der größeren Häuser im nördlichen Teil der Fläche schon in diesem Jahr starten. Als Bauherr stehen dafür sowohl die Baugesellschaft selbst, als auch dritte private Investoren bereit, die Miet- oder Eigentumswohnungen als Anlage oder Altersabsicherung bauen wollen.

Das Baugebiet wird abgerundet mit einer öffentlichen Grünfläche, die auch für den Vereins- und Schulsport genutzt werden kann. Dieser kleine Sportplatz liegt dann auf der ehemaligen Südkurve der Laufbahn des alten Sportplatzes. Für Fußgänger und Radfahrer wird es künftig durch das früher abgesperrte Sportgelände einen Weg zum Wassersportzentrum geben. Das erleichtert auch die Erreichbarkeit des Wassersportzentrums von der Hauptverkehrsachse Berliner Straße.

Eigenheime ohne Bohrpfähle

In Sachen baulichen Aufwand gibt es zumindest für die Bauherren der Einfamilienhäuser Entwarnung. Wegen des nicht ganz einfachen Baugrundes in Ufernähe gab es Befürchtungen, dass die Häuser tiefgegründet werden müssten und die Bohrungen bei den Baukosten zusätzlich ins Gewicht fallen. "Das ist bei den Eigenheimen statisch nicht erforderlich, sie werden in der Regel mit einer Bodenplatte auskommen“, erläutert Kerstin Schütze. „Nur bei den größeren Häusern werden wir um Pfahlgründungen nicht herumkommen.“

Wohngebiet Regattastraße

Das Areal besteht aus dem ehemaligen Sportplatz, der 2014 aufgegeben wurde. Das 2,8 Hektar große Gelände bietet Platz für 14 Wohnhäuser und einen kleinen Sportplatz.

In Nachbarschaft zum Baugebiet liegt das Wassersportzentrum, das Ufer der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße und das Wohnhaus Berliner Straße 54a-f.⇥md