Brand in Hackenow
: Feuer in Einfamilienhaus ‒ eine Frau verletzt

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus ist eine 34-Jährige verletzt worden. Die Frau war trotz des Feuers in das Haus zurückgekehrt. Das war der Grund.
Von
Angela Boll
Hackenow
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Feuerwehr

Feuerwehreinsatz in Hackenow in der Nacht zum Mittwoch (17.4.): Ein Familienhaus brennt. Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von mehr als  100.000 Euro aus. (Symbolbild)

Bernd Weißbrod/dpa

Bei dem Versuch ihre Haustiere aus einem brennenden Haus in Hackenow zu retten hat eine 34-jährige Frau eine Rauchgastvergiftung erlitten. Der Brand war am Dienstagabend (16. April) kurz nach 22 Uhr in dem Haus in der Deubeliner Straße ausgebrochen. Als Polizei und Feuerwehr zum Einsatzort anrückten, hatten die Anwohner, die 34-Jährige und ein 49 Jahre alter Mann, das brennende Haus zunächst verlassen.

Wie die Pressestelle der Polizei mitteilt, seien sie dann aber noch einmal in das Haus zurückgekehrt, um ihre Katzen und Hunde zu holen und sie vor den Flammen zu retten. Dabei erlitt die Frau eine Rauchgasvergiftung. Sie musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehr als 100.000 Euro. Das Haus sei bis auf Weiteres unbewohnbar, heißt es von der Pressestelle.

Die Bewohner des stark beschädigten Hauses müssen nun vorübergehend woanders unterkommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen. Derzeit gibt es dazu noch keine konkreten Auskünfte.