Corona: Corona-Mobil fährt zu Pflegeheimen in MOL und nimmt Abstriche

Auf Initiative eines niedergelassenen Arztes ist im Landkreis Märkisch-Oderland der Einsatz eines Corona-Mobils vorgesehen, mit dem Abstriche in Pflegeheimen, zuerst in Strausberg und in Rüdersdorf, durchgeführt werden sollen. (Symbolbild)
dpaDie Zahl der Genesenen lag am Freitagvormittag bei 165. Dennoch: Die Zahl der Verdachtsfälle stieg im Vergleich zum Donnerstag um acht. Auch befinden sich noch 216 Betroffene in häuslicher Isolation und muss einer von zurzeit fünf Patienten in den Krankenhäusern intensivmedizinisch betreut werden. Und noch weiß niemand, wie sich die ersten Lockerungen vor knapp zwei Wochen und die ab heute geltenden beziehungsweise angekündigten auswirken werden.
Die Zurückhaltung der Verantwortlichen im Landkreis ist nicht zu überhören. „Am Anfang war die Situation sehr schwierig“, sagte Steffen Hampel, Leiter des Gesundheitsamtes, am Mittwoch auch im Kreisausschuss. Am 17. März hatte der Krisenstab den ersten Lagebericht herausgegeben. Dieser wies mehr als 60 begründete Verdachtsfälle und 26 bestätigte Fälle aus. Im Kreis kämen, so Hampel in der Sitzung, 102 Erkrankte auf 100 000 Einwohner. Der Landesdurchschnitt liege bei 120. Auf Initiative eines niedergelassenen Arztes sei auch der Einsatz eines Corona-Mobils vorgesehen, mit dem man dann Abstriche in Pflegeheimen zuerst in Strausberg und in Rüdersdorf realisieren will.
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