Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 verstorbenen Märkisch-Oderländer ist um vier auf nunmehr 163 gestiegen. Das geht aus dem Lagebericht des Kreises von Donnerstag hervor. Aktuell sind in MOL 735 Menschen an Corona erkrankt. 972 Märkisch-Oderländer befinden sich in Quarantäne. Es wurden 52 Neuinfektionen gemeldet, so dass die seit März positiv getestete Personenzahl auf 3.935 angestiegen ist. Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner indes sank wieder unter den Grenzwert von 200. Er beträgt nun 164, was bedeutet, dass die verschärften Eindämmungsregeln wie der 15-Kilometer-Radius und das Versammlungsverbot ab Freitag vorerst entfallen.

Im Krankenhaus Strausberg gibt es 14 bestätigte Covid-Fälle. Vier Patienten werden auf der Intensivstation beatmet. Am Wriezener Krankenhaus gibt es sieben Fälle, am Rüdersdorfer 18 und am Seelower drei. Immer mehr Kitas sind betroffen. In Strausberg sind 40 Kinder der Kita Wirbelwind in Quarantäne, in Seelow sind die Kitas Arche Noah und die Kita Frechdachse komplett betroffen und bis zum 26. bzw 22. Januar geschlossen. Die meisten Corona-Erkrankten meldet die Stadt Strausbeg mit 98 gefolgt von Bad Freienwalde (81) und Rüdersdorf (72).

Impfzentrum auch in Märkisch-Oderland

Auch in Märkisch-Oderland soll ein Impfzentrum eingerichtet werden. Landrat Gernot Schmidt (SPD) favorisiert dafür das Krankenhaus in Strausberg als geeigneten Standort. Festlegungen dafür gibt es noch nicht.
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