Corona-Pandemie: Krankenhaus Märkisch-Oderland erlässt Schutzmaßnahmen

Task-Force zur Bündelung aller medizinischen und personellen Ressourcen wird eingerichtet.
Jonas Güttler/dpaDie wichtigsten Maßnahmen: Das Krankenhaus verschiebt alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe – soweit medizinisch vertretbar – auf unbestimmte Zeit. Das Krankenhaus wird sich somit auf die Patienten konzentrieren, die jetzt eine Versorgung dringend benötigen. Darüber hinaus werden die dadurch freiwerdenden Kapazitäten an Betten und Personal genutzt, um mehr Intensivplätze zu schaffen und möglichst viele Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch Covid-19 bereitstellen zu können. Es wurde eine „Task Force“ eingerichtet, die unter Beteiligung aller wesentlichen Abteilungen die medizinischen und personellen Ressourcen des Hauses bündeln soll. Es besteht absolutes Besuchsverbot.
Mehr über die Auswirkungen von Corona auf Berlin und Brandenburg können Sie hier lesen
Wer den Verdacht hat, er könnte sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, sollte nicht zum Hausarzt oder in ein Krankenhaus gehen und nicht sofort die 112 anrufen. Zunächst das Haus oder die Wohnung nicht mehr verlassen. Bis zur Klärung gilt dies auch für Mitbewohner des Haushalts. Alle vermeidbaren Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des Haushalts einstellen. Dann den Hausarzt oder die Hotline des Gesundheitsamtes MOL anrufen (Mo-Frei 8 bis 20 Uhr) oder anrufen lassen: 03346 / 850 6790.
