Geflügelpest bei Seelow: Neuer Vogelgrippe-Ausbruch, 20.000 Enten müssen sterben

Vogelgrippe bei Seelow: Am Sonntagvormittag (22.02.) rollen Lkw an, die die getöteten Enten abtransportieren sollen.
Peter Grenz- Vogelgrippe in Altlangsow bei Seelow nachgewiesen – rund 20.000 Enten betroffen.
- Gesamter Bestand wird gekeult; Fachfirma ist beauftragt.
- Landkreis richtet Schutzzone (3 km) und Überwachungszone (10 km) ein.
- In den Zonen gelten strenge Auflagen, u. a. Stallpflicht für Geflügel.
- Letzter Ausbruch Ende Januar in Gorgast: rund 18.000 Tiere getötet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In einem Geflügelbetrieb in Altlangsow bei Seelow ist die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Wie Bianka Boss, Leiterin des Amtes für Landwirtschaft und Umwelt im Landkreis Märkisch-Oderland, mitteilt, sind rund 20.000 Enten betroffen. Der gesamte Bestand muss getötet werden. Seit Sonntagvormittag kümmert sich ein Fachbetrieb um die Tötung und den Abtransport des Entenbestands.
Um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern, richtet der Landkreis eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern um den betroffenen Betrieb ein. Zusätzlich wird eine Überwachungszone von zehn Kilometern festgelegt. Innerhalb dieser Zonen gelten strenge Auflagen für Geflügelhalter. Dazu zählt unter anderem eine Stallpflicht für alle Geflügelhaltungen.
Den letzten Ausbruch der Geflügelpest im Landkreis Märkisch-Oderland gab es Ende Januar dieses Jahres. In einem Betrieb in Gorgast – nur wenige Kilometer von Altlangsow entfernt – mussten rund 18.000 Tiere getötet werden. Die Schutzzone wurde vor einer Woche, am 14. Februar, aufgehoben.

Mitarbeiter einer Fachfirma bereiten die Keulung des Entenbestandes bei Seelow vor.
Peter GrenzWie die Pressesprecherin vom Landkreis Märkisch-Oderland, Johanna Seelig, dazu mitteilt, sei geplant gewesen, die Verfügung in den kommenden Tagen aufzuheben und den Landkreis als vogelgrippefrei zu erklären. „Das ist nun leider hinfällig“, sagt sie. Mit dem aktuellen Fall verzeichnet der Landkreis damit im neuen Jahr bereits einen zweiten größeren Bestandseinbruch.
Weitere Informationen für Geflügelhalter gibt es hier.

