Häusliche Gewalt in Seelow
: Polizei stellt 59-Jährigen zur Rede

Ein 59-Jähriger darf für zwei Wochen seine Wohnung nicht betreten. Er steht im Verdacht, gegen Partnerin und Sohn handgreiflich geworden zu sein. Jetzt ermittelt die Polizei.
Von
Johanna Losacker
Seelow
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Häusliche Gewalt: ILLUSTRATION - 12.02.2023, Hamburg: Das Gewaltschutzgesetz ermöglicht Gewaltopfern in Beziehungen, die alleinige Nutzung der gemeinsamen Wohnung zu beantragen. (zu dpa: «Gewalt in der Familie - neues Angebot für Männer») Foto: Jonas Walzberg/dpa/dpa-tmn +++ dpa-Bildfunk +++

In Seelow ist ein 59-Jähriger von der Polizei seiner Wohnung verwiesen worden. Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt ermittelt (Symbolbild).

Jonas Walzberg (dpa)
  • Polizei verwies in Seelow einen 59-Jährigen aus seiner Wohnung – für 14 Tage.
  • Verdacht: Er wurde gegen Partnerin und Sohn mehrfach gewalttätig.
  • Die Betroffenen erstatteten am Sonntag Strafanzeige.
  • Ein Rückkehrverbot gilt für die gleiche Dauer. Die Kriminalpolizei ermittelt.
  • Im Land Brandenburg sind für 2024 rund 6790 Fälle häuslicher Gewalt bekannt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Seelow könnten nach Angaben der Pressestelle der Polizeidirektion Ost eine Mutter und ihr Sohn mehrfach in den vergangenen Monaten Opfer häuslicher Gewalt geworden sein.

Am Sonntag (11. Oktober) nahm die Polizei in Seelow infolge der Angaben der Betroffenen Strafanzeige auf und verwies den 59-jährigen Tatverdächtigen für 14 Tage seiner Wohnung.

Für diese Zeit wurde ihm zudem ein Rückkehrverbot erteilt. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.

Mehr als 6700 Fälle häuslicher Gewalt in Brandenburg 2024

Laut der Lagedarstellung Häusliche Gewalt im Land Brandenburg sind für 2024 rund 6790 solcher Fälle bekannt.

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