Klimaschutz: Eine Naschobstwiese für die Burgschüler

Spatenstiche: Unter Anleitung pflanzen die Schüler Bäume für eine Naschobstwiese.
Ines Weber-RathBirnen, Äpfel, Pflaumen, Beeren
Verschiedene Sorten Pflaumen-, Birnen- und Apfelbäume sowie eine Nashi-Birne, eine Kreuzung aus Apfel und Birne sowie mehrere Stachelbeer-, Johannes- und Brombeer- sowie Apfelbeere-Sträucher sollen die Burgschüler künftig zwischen etwa Juni und Oktober mit frischem Obst versorgen. „Die Beeren werden schon im kommenden Jahr die erste Ernte bringen“, sagt Gärtner Uwe Töpper.
Er und sein Kollege Max Persicke haben die meisten der Pflanzlöcher ausgehoben. In die haben die Schüler, angeleitet durch Lehrerin Manuela Galle und die Leiterin der AG Naturwerkstatt Brigitte Wildgrube, die Jungpflanzen gesetzt, mit Pflanzerde versorgt und angegossen.
„Die Naturwerkstatt stand in diesem Jahr im Mittelpunkt der Projektförderung durch die Schütt-Stiftung“, erinnert Schulsozialarbeiterin Maren Nickel. Im Frühjahr waren bereits mehrere Hochbeete fürs Schulgelände angelegt worden. Doch die 12 500 Euro des dritten Förderjahres kamen auch anderen Formen der generationsübergreifenden Arbeit an der Schule zugute.
Stadt will Arbeit weiter fördern
Maren Nickel nennt den Chor der Generationen, der einen neuen Laptop für seine Musikanlage erhielt, die Leseförderung in der Bibliothek, die Herd AG im Kinder- und Jugendhaus unter Leitung von Silva Hoppe und die neue Sprossenwand für die AG „Musik bewegt“ als Beispiele.
Insgesamt hat die Schütt-Stiftung seit 2017 rund 41 000 Euro für das Lebuser Projekt gespendet. Maren Nickel und die Schulleitung freuen sich über die Nachricht, dass die Stadtverordneten die generationsübergreifende Arbeit weiter fördern wollen.